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Wollte er den Last-Minute-Abflug? Meré beim 1. FC Köln wieder ausgebremst

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Jorge Meré fehlt beim 1. FC Köln aktuell wegen einer Muskelverletzung im Mannschaftstraining.

Köln – Verletzungs-Frust statt Neustart!

FC-Sorgenkind Jorge Meré (23) wollte nach seiner enttäuschenden Vorsaison eigentlich wieder durchstarten, ist aber erneut zum Zuschauen gezwungen. Aus Spanien heißt es zudem, der Abwehrmann habe bis zuletzt auf eine Rückkehr in sein Heimatland gehofft.

Wollte Jorge Meré zum FC Valencia?

Am Montag (5. Oktober) schloss das Transferfenster. Meré soll laut „Plaza Deportiva“ vergeblich auf einen Anruf des FC Valencia gewartet haben. In den vergangenen Monaten war bereits mehrfach über eine Leihe des U21-Europameisters von 2019 spekuliert worden.

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Merés Berater soll den FC-Profi in den vergangenen Tagen nochmals beim La-Liga-Klub angeboten haben.

Sportboss Horst Heldt (50) sagt auf EXPRESS-Nachfrage: „Wir haben keine Gespräche mit Valencia geführt, es gab auch keine Anfrage.“

Jorge Meré nach guter Vorbereitung verletzt

Nun ist die Wechselperiode ohnehin Geschichte – und Meré mindestens bis zur Winterpause Kölner. Im Mannschaftstraining fehlt der Innenverteidiger aktuell wegen einer Muskelverletzung, die er sich vor dem zweiten Spieltag in Bielefeld (0:1) im Training zugezogen hat.

Ganz bitter! Denn Meré hatte in der Sommerpause fleißig für seinen Neustart geschuftet – ob beim FC oder einem anderen Klub. Der Spanier kam deutlich fitter als in den Vorjahren aus dem Urlaub und wirkte auch im Training wesentlich präsenter.

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Jorge Meré (l.) und Rafael Czichos beim DFB-Pokal-Spiel gegen Altglienicke am 12. September

Das sieht auch Heldt so: „Jorge hatte eine sehr gute Vorbereitung und hat es auch im Pokal gegen Altglienicke gut gemacht.“ Im Erstrunden-Duell gegen den Berliner Regionalligisten hatte Meré den Vorzug vor Sebastiaan Bornauw (21) erhalten und an der Seite von Rafael Czichos (30) verteidigt.

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Jorge Meré schon bei Antritt von Markus Gisdol verletzt

Zum Bundesliga-Auftakt gegen Hoffenheim eine Woche später saß der Asturier allerdings wieder auf der Bank. Und dann kam das Verletzungspech. Mal wieder! Schon beim Amtsantritt von Markus Gisdol (51) im November 2019 hatte er verletzt gefehlt. Meré konnte sich dem neuen Coach nicht präsentieren und war bis zu den zwischenzeitlichen Ausfällen von Czichos und Bornauw außen vor.

Das einst von internationalen Top-Klubs umworbene Abwehr-Talent kam 2019/20 unterm Strich gerade mal auf elf Bundesliga-Einsätze, davon fünf in der Startelf.

Ausgerechnet jetzt, wo die Abwehr-Konkurrenz schwächelt und Gisdol gegen Gladbach auf eine Dreierkette – in der Meré schon glänzen konnte – setzte, bleibt ihm erneut nur die Zuschauerrolle.

1. FC Köln hat mit Frederik Sörensen neue Abwehr-Alternative

Heldt sagt: „Es ist sehr schade, dass Jorge verletzt ausfällt. Aber er ist wieder am Laufen und ich denke, dass er bald wieder zur Verfügung steht. Ob er nächste Woche schon ins Mannschaftstraining einsteigen kann, müssen wir abwarten.“

Klar dürfte sein: Nach seiner Rückkehr muss sich Meré in der Innenverteidiger-Hierarchie zunächst mal hinten einreihen. Neben Bornauw und Czichos ist inzwischen auch Frederik Sörensen (28) wieder ein Kandidat für einen Stammplatz, Gisdol hat Gefallen gefunden am Dänen.

Meré erwartet also ein harter Kampf um seine nächste FC-Chance! 

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