„Wir sind alle verantwortlich" FC-Boss Heldt lässt keine Gisdol-Diskussion aufkommen

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Wieder keine Punkte für Sportchef Horst Heldt (M.) und Trainer Markus Gisdol (l.), die beim Derby gegen Mönchengladbach am 3. Oktober enttäuscht mit Mannschaftsarzt Peter Schäferhoff auf der FC-Bank saßen.

Köln – Der 1. FC Köln findet einfach nicht zurück in die Erfolgsspur.

Das 1:3 gegen Borussia Mönchengladbach war saisonübergreifend die 13. Bundesliga-Partie ohne Sieg. Köln bleibt damit nach dem 3. Spieltag punktlos auf dem Relegationsplatz hängen.

1. FC Köln-Manager Horst Heldt: „Das fängt bei mir an"

Wird es jetzt unruhig für Coach Markus Gisdol (51)? Sportboss Horst Heldt (50) beantwortet diese Frage mit einem deutlichen „Nein“ und lässt damit keinerlei Trainer-Diskussion aufkommen.

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Heldt erklärt: „Wir sind alle für die Ergebnisse verantwortlich. Das fängt bei mir an und hört beim Einwechselspieler auf."

In der Sommerpause hatte er Gisdol mit einem langfristigen Vertrag bis 2023 ausgestattet – damit der Trainer gestärkt in die neue Saison gehen kann. Jetzt muss Gisdol das Vertrauen zurückzahlen!

1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach – die Einzelkritik zum Derby

1. FC Köln geht gegen Borussia Mönchengladbach mit Dreierkette baden

Sein Plan, gegen Gladbach auf Dreierkette umzustellen, ging völlig in die Hose. Nach der katastrophalen ersten Halbzeit korrigierte Gisdol, kehrte zu seinem gewohnten 4-2-3-1-System zurück.

Dass vor allem in den ersten 20 Minuten mehr als ein Klassenunterschied zu sehen war, führte der Coach aber nicht zwangsläufig auf die neue Formation zurück: „Man kann mit Sechser- oder Achterkette spielen, das hilft bei so einem Zweikampfverhalten auch nicht. Man hat heute gesehen, warum Gladbach gegen Real Madrid spielt und wir gegen den Abstieg. Gegen so einen Gegner muss für uns alles stimmen, um einen Punkt zu holen.“

1. FC Köln legt Bundesliga-Fehlstart hin

Beim FC stimmt bislang aber gar nichts! Eine Mischung aus individuellen Patzern in der Defensive sowie fehlenden Automatismen und Ideen in der Offensive sorgt für einen noch schlimmeren Saisonstart als im Vorjahr, als man am 3. Spieltag in Freiburg den ersten Sieg einfuhr (2:1).

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Elvis Rexhbecaj und Markus Gisdol nach Derby-Abpfiff

Torschütze Elvis Rexhbecaj (22), der sich nicht über seinen ersten Bundesliga-Treffer für den FC freuen konnte, sagte: „Bitter. Wir hatten uns für die ersten drei Spiele viel vorgenommen. Gegen Hoffenheim und Bielefeld haben wir Punkte verschenkt, und heute die ersten 20 Minuten verpennt. Bei dieser Anfangsphase fehlen einem auch auf dem Platz die Worte. Das ist schwer zu begreifen.“

1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach – die Stimmen zum Derby

1. FC Köln muss Länderspielpause nutzen

Nun hofft der FC auf Besserung nach der Länderspielpause. Obwohl Coach Gisdol in den zwei Wochen bis zur nächsten Bundesliga-Partie gegen Eintracht Frankfurt (18. Oktober, 15.30 Uhr) auf bis zu zehn Nationalspieler verzichten muss.

„Jetzt müssen wir die Neuzugänge integrieren und Abläufe verfestigen. Daran müssen wir gewissenhaft arbeiten. Deswegen bin ich froh über die Länderspielpause. Wir müssen jetzt einen Neustart machen“, fordert der Kölner Trainer.

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Timo Horn zog sich nach Abpfiff enttäuscht die Handschuhe aus.

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Sportboss Heldt meint: „Wir arbeiten weiter intensiv und haben noch eine lange Saison vor uns. Wir haben von Anfang an nicht drumherum geredet, dass es eine schwierige Saison wird.“

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