„Er wird daraus lernen“ Unglückliches Länderspiel-Debüt für Bornauw – Duda träumt

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Sebastiaan Bornauw (l.) verursachte gegen Wilfried Zaha einen Elfmeter.

Brüssel – Sein Länderspiel-Debüt hatte sich Sebastiaan Bornauw (21) wohl anders vorgestellt.

Der FC-Abwehr-Star stand beim 1:1 gegen die Elfenbeinküste erstmals für Belgiens A-Nationalmannschaft auf dem Platz und verursachte den Elfmeter zum späten Ausgleich.

Sebastiaan Bornauw verursacht Elfmeter

Bornauw wurde nach 77 Minuten eingewechselt und stellte sich dann im Strafraum ungewohnt ungeschickt gegen Wilfried Zaha (22) an. Der Kölner zog den schnellen Stürmer von Crystal Palace deutlich am Trikot und brachte ihn zu Fall. Bornauw sah Gelb für die Aktion.

Franck Kessié (23) vom AC Mailand verwandelte den fälligen Elfer drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Zuvor hatte der Ex-Dortmunder Michy Batshuayi (27, Crystal Palace) die Belgier in Führung gebracht.

Roberto Martínez muntert Sebastiaan Bornauw auf

Nationaltrainer Roberto Martínez (47) munterte Bornauw anschließend auf und sagte: „Er sollte diesen Abend nicht schlecht in Erinnerung behalten. Auf mentaler Ebene hat er bereits im vergangenen Jahr enorme Schritte gemacht. Und er wird daraus lernen und besser werden."

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Belgiens Nationaltrainer Roberto Martínez sprach nach Abpfiff des Testspiels gegen die Elfenbeinküste mit Köln-Profi Sebastiaan Bornauw, der den Elfmeter zum späten 1:1-Ausgleich verursacht hatte.

Bornauw erwischte einen Gegenspieler in Top-Form. Premier-League-Star Zaha hat in vier Liga-Spielen bereits drei Treffer erzielt. Martínez: „Wir hätten auch gegen einen leichteren Gegner spielen können, aber das ist nicht gut für die Wachstumskurve unserer jungen Spieler. Diese Spiele gegen einen starken Gegner sind ideal. Nur dann werden Sie weiter wachsen."

TV-Experte und Ex-Profi und Jan Mulder (75) ging mit Bornauw dagegen hart ins Gericht: „Ein guter Verteidiger macht das nicht. Er verschenkt den Sieg.“

1. FC Köln: Ondrej Duda mit Slowakei auf EM-Kurs

Während Bornauw und Belgien lediglich ein Freundschaftsspiel absolvierten, ging es für Ondrej Duda (25) und die Slowakei um die Teilnahme an der Europameisterschaft 2021. 

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Ondrej Duda steht mit der Slowakei nach dem Sieg gegen Irland im Finale um Kampf um ein EM-Ticket.

Duda & Co. mussten in der vorletzten Playoff-Runde gegen Irland ran und erlebten einen echten Krimi. Nach 120 torlosen Minuten ging es ins Elfmeterschießen, wo die Slowaken mit 4:2 die besseren Nerven behielten. Am 12. November geht es in Nordirland nun um das EM-Ticket.

FC-Neuzugang Duda stand gegen Irland in der Startelf, Nationaltrainer Pavel Hapal (51) ließ den Kölner im 4-3-3 in vorderster Angriffsfront ran. Nach 107 Minuten war Schluss für den Ex-Herthaner, das Elfmeterschießen verfolgte er also als Zuschauer.

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Dimitrios Limnios verliert gegen Ex-Kölner Louis Schaub

Der dritte FC-Internationale Dimitrios Limnios (22) – Ellyes Skhiri (25) spielt mit Tunesien erst am Freitagabend – musste eine Niederlage einstecken. Der neue Kölner Rechtsaußen verlor mit Griechenland gegen Österreich. Limnios kam bei der 1:2-Niederlage in Klagenfurt 82 Minuten zum Einsatz.

Für Österreich stand Ex-FC-Kicker Louis Schaub (25) auf dem Rasen. Nachdem der Mittelfeldspieler in der 76. Minute eingewechselt wurde, drehten die Ösis binnen vier Minuten das Spiel. Hoffenheims Christoph Baumgartner (21), der einen Elfmeter am ersten Spieltag in Köln herausgeholt hatte, traf in der 80. Minute zum Sieg.

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