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Nach kurioser Wechsel-Posse Eintracht-Coach Glasner lässt Kostic hoffen

Frankfurts Cheftrainer Oliver Glasner (l) und Filip Kostic geben sich nach dem 2:1-Sieg die Hand

Filip Kostic, hier am 31. Juli 2021 mit Trainer Oliver Glasner, kann auf weitere Einsätze für Eintracht Frankfurt hoffen.

Filip Kostic' Wechsel zu Lazio Rom scheiterte unter wohl kuriosen Umständen. Oliver Glasner, Trainer von Eintracht Frankfurt, stellt trotzdem weitere Einsätze für den Serben in Aussicht.

Frankfurt. Es war eine kuriose Geschichte zwischen Filip Kostic (28) und Eintracht Frankfurt in diesem Transfersommer. Erst hieß es, der Serbe streikte beim Training und dem Spiel gegen Arminia Bielefeld. Dann, dass die Eintracht eine falsche E-Mail-Adresse an Lazio Rom, die Kostic haben wollten, geschickt hat.

Oliver Glasner: Schmeiße Filip Kostic nicht aus dem Kader

Letztendlich blieb Kostic, der sich auf Instagram zu der irren Transfersaga äußerte, doch in Frankfurt und darf auch auf weitere Einsätze mit dem Adler auf der Brust hoffen. Eintracht-Trainer Oliver Glasner hat den Einsatz von Filip Kostic Bundesligaspiel am Sonntag (12. September 2021, 15.30 Uhr/DAZN) gegen den VfB Stuttgart offen gelassen.

„Es wird keine Strafe geben, indem ich ihn aus dem Kader verbanne“, sagte der Österreicher. Glasner hatte am Mittwoch ein Gespräch mit dem 28-jährigen Offensivspieler.

Amin Younes wird nicht mehr für Eintracht Frankfurt spielen

Dagegen wird Mittelfeldakteur Amin Younes (28) wegen unüberbrückbarer Differenzen nicht mehr für die Eintracht spielen. „Das ist eine komplizierte Situation für beide Seiten“, sagte Glasner. „Das war kein einfacher Schritt.“

Younes, der noch bis Juni 2022 vom SSC Neapel ausgeliehen ist, war zuletzt von Frankfurt freigestellt worden. Man habe sich „im Rahmen eines gemeinsamen Termins mit Sportvorstand Markus Krösche und Cheftrainer Oliver Glasner darauf verständigt, die kommenden Tage zu nutzen, um eine einvernehmliche Lösung für die aktuelle Situation zu erzielen“, hatte Eintracht am Mittwoch mitgeteilt.

Die Partie gegen die Stuttgarter sieht Coach Glasner „als eine Herausforderung“ an, zumal Frankfurt die ersten drei Liga-Partien nicht gewinnen konnte. „Stuttgart ist eine spannende Mannschaft mit vielen jungen Spieler“, meinte Glasner. „Sie sind robust in der Defensive, schnell auf den Flügeln und kreativ im offensiven Zentrum.“ (tsc/dpa)

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