Eine weitere Saison ohne Titel befeuert die Diskussionen um die Führungs-Persönlichkeiten bei Borussia Dortmund: Wie geht es mit Lars Ricken und Sebastian Kehl weiter?
Schon wieder kein TitelUnruhe beim BVB: Wird es für Ricken und Kehl jetzt eng?
Unruhe bei Borussia Dortmund! In der Führungsebene droht ein gewaltiges Gewitter. Die bis 2027 laufenden Kontrakte von Sport-Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl werden Berichten zufolge zunächst nicht erneuert. Die Situation für die zwei früheren BVB-Spieler spitzt sich demnach zu.
Sowohl Ricken als auch Kehl sind enorm unter Erfolgszwang und müssen Resultate vorweisen, viele Kader-Investitionen der vergangenen Jahre brachten nicht den gewünschten Ertrag. Das Aus im Pokal-Achtelfinale gegen Leverkusen und das Scheitern in den Champions-League-Playoffs gegen Atalanta wiegen schwer. Das berichtet Sky.
Transferpolitik und Team-Zusammenstellung in der Kritik
Seit dem Gewinn des DFB-Pokals 2021 ist der letzte große Erfolg schon fünf Jahre her. Die Anhänger fordern von der Mannschaft, die den zweithöchsten Marktwert der Liga hat, über die kompletten Spielzeiten gesehen mehr Leistung. Aber auch die Einkaufspolitik und die Kader-Komposition geraten stark unter Beschuss.
Vor Saisonbeginn kamen kostspielige Neuverpflichtungen wie Jobe Bellingham (35,5 Millionen Euro inklusive Boni), Fabio Silva (etwa 26 Mio. mit Boni) sowie andere Akteure für viel Geld. Der erhoffte Durchbruch hat sich aber noch nicht eingestellt.
In einem „WAZ“-Gespräch gestand Ricken unlängst eigene Versäumnisse ein: „Natürlich müssen wir dabei auch selbstkritisch konstatieren, dass nicht alle Neuzugänge bislang schon richtig gezündet haben. Da können wir uns sicher verbessern.“
Die Beziehung zwischen Ricken und Kehl wird als angespannt beschrieben. Der Sprung zum Sport-Geschäftsführer wurde Kehl verwehrt. Stattdessen wurde ihm im Mai 2024 unerwartet der damalige Nachwuchschef Ricken vor die Nase gesetzt.

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Sebastian Kehl und Lars Ricken erleben angesichts einer weiteren titellosen Saison ungemütliche Zeiten bei Borussia Dortmund.
Auch Rickens für viele unerwartete Verlängerung von Kehls Vertrag bis 2027 brachte die Spekulationen nur vorübergehend zum Schweigen. In Dortmund gärt es weiterhin.
Im Hintergrund kursiert beharrlich ein Name: Markus Krösche. Der Sportchef von Eintracht Frankfurt, dessen Vertrag bis 2028 läuft, wird in Dortmund als Option gehandelt, obwohl er selbst Spekulationen dementiert. Die nächsten Monate dürften in der Dortmunder Chefetage äußerst spannend werden. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

