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Ende mit Schrecken Eintracht Frankfurt setzt Zoff-Profi Younes vor die Tür

Frankfurts Amin Younes beim Pokalspiel gegen Waldhof Mannheim.

Amin Younes, hier am 8. August, hat keine Zukunft mehr bei Eintracht Frankfurt.

Das Tischtuch zwischen Eintracht Frankfurt und dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Amin Younes scheint endgültig zerschnitten: Der Mittelfeldspieler darf nicht mehr am Trainingsbetrieb der Frankfurter teilnehmen.

Frankfurt. Eintracht Frankfurt arbeitet an einer Lösung für seinen abwanderungswilligen Offensivspieler Amin Younes (28). Der Fußball-Bundesligist hat sich „im Rahmen eines gemeinsamen Termins mit Sportvorstand Markus Krösche und Cheftrainer Oliver Glasner darauf verständigt, die kommenden Tage zu nutzen, um eine einvernehmliche Lösung für die aktuelle Situation zu erzielen“, teilte die Eintracht am Mittwoch (8. September 2021) mit.

Darüber hinaus wird der achtmalige deutsche Nationalspieler auch nicht mehr am Spiel- und Trainingsbetrieb der Frankfurter teilnehmen.

Amin Younes sorgt nicht das erste Mal für Ärger

Ein Wechsel des Nationalspielers nach Saudi-Arabien zu Al Shabab war geplatzt, nachdem der Transfer eigentlich schon gut wie sicher schien. Nach diesem Wechseltheater sorgte Younes weiter für Unruhe, fehlte unter anderem viermal unentschuldigt beim Training. Trainer Oliver Glasner (47) verzichtet daraufhin bei seinem 24-Mann-Kader für die Europa League auf den 28-Jährigen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Younes einen Verein mit einem faden Beigeschmack verlässt: Bei Ajax Amsterdam hatte der Techniker seine erfolgreichste Zeit, stand mit den Niederländern 2017 unter anderem im Finale der Europa League. Danach provozierte er jedoch seinen Abgang, verweigerte beispielsweise einmal seine Einwechslung. Daraufhin zog es ihn 2018 nach Italien zum SSC Neapel. Nach einer guten Anfangszeit geriet der Deutsch-Libanese aber immer weiter aufs Abstiegsgleis, sodass er 2020 Zuflucht bei der Eintracht fand.

Nach Ablauf der Transferfrist in Deutschland kommen für Younes nun nur noch ein Wechsel in ein Land infrage, in dem diese noch nicht beendet ist, oder die Auflösung seines bis zum 30. Juni 2022 laufenden Vertrags. (nb/sid)

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