Ex-Köln-Juwel schreibt Geschichte Historischer Treffer: Wirtz ärgert Poldi und den FC

Florian Wirtz im Laufduell mit Leandro Barreiro

Bayer Leverkusens Florian Wirtz (l.) im Laufduell mit Leandro Barreiro von Mainz 05 am 25. September 2021. Mit seinem 1:0 schnappte Wirtz Köln-Legende Lukas Podolski einen Rekord weg.

Bayer Leverkusen schnappte dem 1. FC Köln mit Florian Wirtz 2020 das vielleicht größte Talent im deutschen Fußball weg. Nun hat Wirtz FC-Legende Lukas Podolski einen Rekord abgenommen.

Köln. Jedes Tor von Florian Wirtz (18) schmerzt die Fans des 1. FC Köln – weil immer wieder deutlich wird, was für ein Mega-Talent den Geißböcken da durch die Lappen gegangen ist. Der Siegtreffer des Leverkuseners im Bundesliga-Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am Samstag (25. September 2021) tat allerdings ganz besonders weh…

Florian Wirtz knackt Bundesliga-Rekord

Denn Wirtz, der mehr als zehn Jahre beim FC ausgebildet worden war und 2020 dann für ein paar Hunderttausend Euro zu Bayer wechselte, schnappte Köln-Legende Lukas Podolski (36) damit einen Rekord weg! Nach 61 Minuten war es so weit: Wirtz versenkte die Kugel zum Leverkusener 1:0 im langen Eck. Es war der goldene Treffer des Nachmittags – und ein historisches Tor.

Denn Wirtz hat damit zehn Bundesliga-Tore auf dem Konto. Poldi wiederum war bislang der einzige Profi, der es geschafft hat, zehn Treffer vor seinem 19. Geburtstag zu erzielen – in einer ersten Profi-Saison beim FC 2003/04.

Damals war Podolski 18 Jahre und 353 Tage alt. Wirtz hatte am vergangenen Sonntag (19. September 2021) Tor Nummer neun im Alter von nur 18 Jahren und 139 Tagen erzielt. Sechs Tage später knackte er nun die Poldi-Marke. Dabei hätte er dafür noch massig Zeit gehabt: 19 wird der Jung-Nationalspieler erst am 3. Mai 2022.

Gerardo Seoane lobt Florian Wirtz

Fest steht, dass Wirtz immer wichtiger für Leverkusen wird. In dieser Saison steuerte er vor dem Mainz-Spiel in nur 210 Minuten bereits vier Tore und drei Vorlagen bei – eine unfassbare Quote. Die er nun weiter auusbaute.

Trainer Gerardo Seoane (42) sagte über seinen Offensivspieler: „Er zeigt hohe Bereitschaft, für die Mannschaft zu arbeiten. Sein tägliches Verhalten deutet auf gewisse Demut hin, dass er immer wieder bereit ist, an sich weiter zu arbeiten.“

Der Schweizer mahnt aber auch, dass sich Bayer nicht nur auf sein Top-Juwel verlassen darf: „Er ist ein junger Spieler. Da kann auch mal eine schlechtere Phase kommen. Es ist wichtig, dass wir ihn begleiten, dass er auf dem richtigen Weg bleibt.“ Poldis Zehn-Tore-Rekord hat er nun dabei jedenfalls schon kassiert.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.