Völler lüftet Vertragsgeheimnis von Wirtz „Sind ein Klub, der immer mal wieder Spieler abgeben muss“

Dortmunds Julian Brandt verfolgt Leverkusens Florian Wirtz.

Julian Brandt (l., Borussia Dortmund) kann Leverkusens Florian Wirtz im Bundesliga-Spiel am Samstag (11. September 2021) nicht stoppen.

Beim Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag ließ er seine Klasse aufblitzen: Bayer Leverkusens Florian Wirtz gehörte zu den Besten auf dem Platz. Doch wie lange hat Bayer noch Spaß an ihm?

Leverkusen. Sportchef Rudi Völler (61) von Bayer Leverkusen hat am Sonntag (12. September 2021) über Juwel Florian Wirtz (18) und seine Zukunft bei der Werkself gesprochen. Gerüchte um eine Ausstiegsklausel von Wirtz hat er dabei dementiert. „Die hat er natürlich nicht“, sagte Völler beim TV-Sender „Bild“ über das Mega-Talent, das Anfang des Monats seine drei ersten A-Länderspiele absolviert hatte.

Wirtz hatte an seinem 18. Geburtstag einen Vertrag bis 2026 in Leverkusen unterschrieben, Medien hatten von einer Ausstiegsklausel im Jahr 2023 berichtet.

Bayer Leverkusen: Florian Wirtz hat keine Ausstiegsklausel

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Dass Wirtz keine Ausstiegsklausel habe, „ändert nichts an der Tatsache, dass wir ein Klub sind, der immer mal wieder Spieler abgeben muss“, sagte Völler: „So wie wir auch Kai Havertz für eine hohe Summe abgegeben haben. Aber bei Florian wird das in den nächsten ein, zwei Jahren nicht passieren.“ Havertz war im Sommer 2020 für insgesamt rund 100 Millionen Euro zum FC Chelsea gewechselt und hatte die „Blues“ gleich zum Champions-League-Sieg geschossen.

Grundsätzlich wolle Bayer bei Angeboten auch mal standhaft bleiben, versicherte der Weltmeister von 1990. „In diesem Jahr hatten wir einige gute Angebote und haben letztlich nur Leon Bailey abgegeben“, erklärte Völler: „Am Ende hängt es aber natürlich von der Summe ab.“ Leverkusen hatte am Samstag daheim in einem spektakulären Duell mit 3:4 gegen Borussia Dortmund verloren. (dpa)

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