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Coacht Löw bald drei Superstars? Ex-Bundestrainer soll heißer Kandidat auf begehrten Trainerposten sein

Joachim Löw schaut auf die Tribüne.

Ex-Bundestrainer Joachim Löw (hier beim DFB-Pokalfinale am 21. Mai 2022) ist heiß auf eine neue Aufgabe.

Seit Sommer 2021 ist Ex-Bundestrainer Joachim Löw wieder auf dem Markt. Nach einer kurzen Verschnaufpause fühlt sich der Weltmeistercoach von 2014 jetzt bereit für eine neue Aufgabe. Ausgerechnet Paris soll angeklopft haben.

Dass der ehemalige Fußball-Bundestrainer Joachim Löw (62) in absehbarer Zeit wieder auf die Trainerbank zurückkehren könnte war klar – dass er bei seinem neuen Arbeitgeber womöglich aber Superstar Kylian Mbappé (23) trainieren darf, dürfte für die meisten eine Überraschung sein.

Löw wird französischen Medien nach zum Kandidatenkreis auf die mögliche Nachfolge von Trainer Mauricio Pochettino (50) bei Fußball-Meister Paris Saint-Germain gezählt. Sein Profil sei studiert worden, schreibt die Sporttageszeitung „L'Equipe“ und glaubt, dass den Weltmeister-Trainer von 2014 das Projekt interessieren würde, „sollte sich die Gelegenheit bieten“.

Zidane kein Thema: Löw-Konkurrenz hält sich in Grenzen

Bei PSG könnte nach der Vertragsverlängerung von Mbappé nun ein großer Umbruch in der sportlichen Führung anstehen. Von Sportdirektor Leonardo (52) soll sich der Klub bereits laut Medienberichten getrennt haben. Bestätigt ist die Personalie noch nicht. Und auch über den Abschied von Pochettino, der noch einen Vertrag bis 2023 besitzt, wird heftig spekuliert. Der Argentinier, der in der Vorsaison Thomas Tuchel (48) ersetzt hatte, konnte die hohen Erwartungen der PSG-Eigentümer bislang nicht erfüllen. Vor allem das Scheitern im Achtelfinale der Champions League gegen Real Madrid sorgte für große Enttäuschung.

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Laut „L'Equipe“ sei eine Verpflichtung von Ex-Real-Coach Zinédine Zidane (49) kein großes Thema in Paris. Als weitere mögliche Kandidaten werden der belgische Nationaltrainer Roberto Martinez (48), Ex-PSG-Profi Thiago Motta (39) und Christophe Galtier (55) von OGC Nizza gehandelt. Bei Löw wäre der Vorteil, dass er frei ist und bereits einen großen Titel geholt hat. Als Nachteil fügt das Blatt Löws begrenzte Erfahrung im Vereinsfußball und die Sprachbarrieren an.

Ex-Bundestrainer Löw will künftig lieber auf Klubebene arbeiten

Löw selbst erklärte am Samstag (21. Mai 2022) am Rande des DFB-Pokal-Finales in Berlin bei Sky: „Es gibt einige Anfragen, das eine oder andere Angebot, mit dem ich mich jetzt beschäftige in den nächsten Wochen. Entscheidung ist noch keine getroffen.“ Der Weltmeister-Trainer von 2014 liebäugelt dabei wohl eher mit einem Job als Vereinscoach. „Ich würde schon gerne wieder einen Klub trainieren. Das würde mir Spaß machen“, sagte Löw.

Ein Engagement als Auswahltrainer schätzt er als problematisch ein: „Wenn man mal Trainer von Deutschland war, ist es natürlich auch schwierig, irgendwo als Nationaltrainer etwas Anderes, auch Adäquates zu finden“, sagte Löw.

Von 2006 bis 2021 war er Bundestrainer, gewann neben dem Weltmeistertitel auch den Confederations Cup 2017, wurde Vizeeuropameister 2008, dritter bei der WM in Südafrika und schaffte es bei der EM 2012 ins Halbfinale. Zuvor war Löw zwei Jahre lang unter Jürgen Klinsmann (57) Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft und war somit ein wichtiger Teil des Sommermärchens 2006.

Schweinsteiger über Löw: „Könnte sicher dem ein oder anderen Verein aus der Bundesliga helfen“

Auch auf Klubebene hat sich der Schwarzwälder bereits profiliert. In seiner Zeit beim VfB Stuttgart (1996 bis 1998) gewann er den DFB-Pokal (1997) – den FC Tirol Innsbruck führte er 2002 zur österreichischen Meisterschaft. Vor seinem Engagement in der Nationalelf trainierte Löw von 2003 bis 2004 Austria Wien.

Der frühere Nationalspieler Bastian Schweinsteiger (37), der mit Löw 2014 in Brasilien Weltmeister geworden war, äußerte in der ARD: „Ich weiß nicht, ob er an der Bundesliga interessiert ist, aber er könnte sicher dem ein oder anderen Verein aus der Bundesliga helfen.“

In der Bundesliga suchen derzeit mehrere Klubs einen neuen Trainer. Durchaus denkbar, dass einige Verantwortliche der Bundesliga-Teams mit dem Gedanken spielen. Teams wie Dortmund, Gladbach, Wolfsburg, Hoffenheim oder auch Schalke haben definitiv viel Potenzial und auch das Standing für einen Mann wie Löw. (dpa/job)

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