Kaum zu glauben Top-Klub ließ Schnäppchen-Chance auf Haaland liegen

Erling Haalnd (21) bejubelt mit nach oben gestreckten Armen ein Tor im BVB-Dress.

Erling Haaland (21) knipst regelmäßig für den BVB, hier nach einem Treffer gegen Union Berlin am 19. September 2021 in Dortmund – fast wäre er jedoch in Italien gelandet.

Der Transfer-Sommer ist beendet! Seit dem 1. September sind Vereinswechsel nicht mehr möglich, nur vereinslose Spieler können vor dem 1. Januar 2022 noch verpflichtet werden. Gerüchte gibt es bis dahin immer wieder. 

Köln. EXPRESS.de hält Sie im Ticker über die wichtigsten News auf dem Laufenden. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen in unserem Transfer-Ticker.

BVB-Topstürmer Erling Haaland landete einst fast bei Juve

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin (36 Titel) hatte schon vor Jahren Kontakt zu Sturm-Star Erling Haaland (21), als der noch in seiner Heimat Norwegen kickte und ein Schnäppchen gewesen wäre. Das verrieten Klubdirektor Federico Cherubini (50) und Ex-Geschäftsführer Giuseppe Marotta (64) jetzt zerknirscht.

Für das noch ungeschliffene Talent (für Molde FK 2017-2019 20 Tore in 50 Pflichtspielen) konnte oder wollte die „Alte Dame“ damals allerdings keine zwei bis drei Millionen Euro zahlen, so Marotta. Aus heutiger Sicht kaum zu fassen. Ein Leihe kam für Haaland selbst laut Cherubini nicht infrage.

Und sogar 2019, als Haaland dann für 8 Millionen Euro zu RB Salzburg nach Österreich wechselte und seinen internationalen Durchbruch schaffte, waren die Norditaliener offenbar wieder erfolglos interessiert. Der Grund dieses Mal: „Sie hätten ihn in der U23 spielen lassen“, erklärte Haaland-Berater Mino Raiola (53). Das kam für den ambitionierten Norweger nicht infrage.


Meppen holt Junioren-Europameister von 2008 – Sukuta-Pasu soll die Offensive beleben

Drittligist SV Meppen schnappt sich einen deutschen Europameister von 2008! Aber Moment: Hat nicht Spanien 2008 den EM-Titel geholt? Richtig. Gemeint ist ein U19-Europameister aus dem besagten Jahr: Richard Sukuta-Pasu (31). 

Der gebürtige Wuppertaler spielte in Deutschland für Bayer Leverkusen, St. Pauli, Kaiserslautern, Bochum, Cottbus, Sandhausen und Duisburg. Im Jugend-Bereich galt er als hoffnungsvolles Juwel, erzielte in der U19-Bundesliga für Bayer Leverkusen 33 Tore in 32 Spielen. Nach seinen zahlreichen Stationen in Deutschland zog es ihn nach Asien, wo er in China, Südkorea und in Thailand kickte. Zuletzt war er vereinslos.

Bei Meppen soll der 31-Jährige künftig die Offensive beleben, denn: Der SVM ist seit vier Spielen ohne Sieg, befindet sich im Mittelfeld der 3. Liga. Allerdings: Sukuta-Pasu ist trotz seiner Position als Mittelstürmer kein ausgewiesener Torjäger.


Türkischer Teenager Burak Ince bald in Bielefeld?

Laut verschiedener Medienberichte sichert sich Arminia Bielefeld ab Januar die Dienste des Toptalents Burak Ince (17) aus der Türkei. Am 20. Januar wird der  Mittelfeldspieler 18 – und soll dann bei der Arminia für fünf Jahre unterschreiben. Der DSC hätte damit Bayer Leverkusen und den FC Sevilla ausgestochen, die ebenfalls interessiert gewesen sein sollen. Gehandelt wird eine Ablöse von bis zu 2,5 Millionen Euro – es wäre eine neue Rekordsumme für die Ostwestfalen.

Noch kickt der Teenager in der zweiten türkischen Liga bei Mittelmaß-Klub Altinordu. Hier wurde einst auch Caglar Söyüncü (25) ausgebildet, inzwischen Innenverteidiger bei Premier-League-Topklub Leicester City. Eine offizielle Bestätigung der Vereine steht bisher aus. Zuletzt postete Ince selbst allerdings eine vielsagende Instagram Story, die ihn auf dem Weg nach Deutschland zeigt.


Kylian Mbappe: Im Januar Klarheit mit Real Madrid?

Der Wechsel des französischen Weltmeisters Kylian Mbappe (22) zu Real Madrid rückt immer näher. Nach dem ersten öffentlichen Statement des Stürmerstars zum geplatzten Sommertransfer von Paris St. Germain nach Madrid kündigte Real-Präsident Florentino Perez (74) im Gespräch mit der Zeitung El Debate am Dienstag (5. Oktober 2021) an: „Im Januar werden wir Neuigkeiten zu Mbappe haben.“

Die Königlichen hoffen laut Perez darauf, „dass wir es bis zum 1. Januar geregelt haben“. Wenige Stunden später korrigierte Perez diese Aussagen wieder. „Meine Worte wurden falsch interpretiert“, sagte Perez RMC Sport: „Was ich gesagt habe, ist, dass ich bis zum nächsten Jahr warten muss, um Nachrichten zu verkünden. Dies geschieht stets mit Respekt vor PSG, mit denen wir gute Beziehungen haben.“

Mbappe (22) hatte am Montag erstmals bestätigt, dass er den französischen Pokalsieger im letzten Transferfenster verlassen wollte. „Ich habe Ende Juli gesagt, dass ich gehen möchte“, sagte der PSG-Angreifer RMC Sport. Der französische Nationalspieler war im Sommer von Perez und Real umworben worden, die Madrilenen waren aber mit einem Angebot in Höhe von 180 Millionen Euro bei PSG abgeblitzt.

„Ich habe im Juli gefragt, weil ich wollte, dass der Klub eine Transfersumme erhält und mich ersetzen kann“, sagte Mbappe, dessen Vertrag in Paris am Saisonende ausläuft: „Es ist aber nicht wahr, dass ich sieben Angebote zur Vertragsverlängerung abgelehnt habe.“


Mit Millionen-Klausel? VfL Wolfsburg verlängert mit Maxence Lacroix

Im Sommer war er noch als möglicher Verkaufs-Kandidat im Gespräch, jetzt hat Abwehrmann Maxence Lacroix (21) seinen bis 2024 laufenden Vertrag beim Bundesligisten VfL Wolfsburg vorzeitig bis 2025 verlängert. Doch der Franzose, der bereits vor einigen Tagen seinen Kontrakt unterschrieben hatte, soll sich eine Klausel in sein neues Arbeitspapier einbauen haben lassen. Das berichtet der Sender Sky am Montagabend (4. Oktober 2021).

Demnach soll Lacroix, um den es im vergangenen Transfer-Sommer unter anderem Spekulationen um ein Engagement bei Liga-Rivale RB Leipzig gegeben hatte, den Klub in der kommenden Transfer-Periode für festgeschriebene 40 Millionen Euro verlassen dürfen. Bestätigt ist diese Informationen allerdings nicht.

Lacroix war im vergangenen Jahr vom FC Sochaux zu den Wölfen gewechselt. Seitdem stand er für den VfL in 46 Pflichtspielen auf dem Platz (zwei Tore/eine Vorlage). Der Marktwert des 1,90-Meter-Mannes wird vom Portal „transfermarkt.de“ derzeit auf 28 Millionen Euro beziffert.

FC Watford entlässt Trainer Xisco Munoz

Der englische Premier-League-Klub FC Watford hat sich von seinem Aufstiegstrainer Xisco Munoz getrennt. Die Vereinsführung nannte den „negativen Trend“ der vergangenen Wochen als Grund. Munoz (41) war erst seit Dezember 2020 im Amt. Als Nachfolger für den Spanier ist Ex-Leicester-Coach Claudio Ranieri (69) im Gespräch.

Watford hat nur eines der jüngsten sechs Pflichtspiele gewonnen, am Samstag (2. Oktober 2021) gab es ein 0:1 in der Liga bei Leeds United. Nach sieben Saisonpartien haben die Hornets sieben Punkte auf dem Konto.


Bayern-Star Serge Gnabry nach Medienberichten kurz vor Vertragsverlängerung

Rekordmeister Bayern München steht offenbar dicht davor, den nächsten Leistungsträger langfristig zu binden. Die Gespräche mit Nationalspieler Serge Gnabry (26) sind nach Medienberichten bereits weit fortgeschritten. Der aktuelle Vertrag des Offensivspielers läuft noch bis 2023.

Zuletzt hatten Joshua Kimmich (bis 2025) und Leon Goretzka (bis 2026) verlängert. Mittelfeldspieler Goretzka scherzte mit Blick auf Gnabry: „Wir haben mit unseren Unterschriften schon viel Druck ausgeübt. Nein, Spaß beiseite, es ist klar, dass man sich darüber lange Gedanken macht. Jo und ich haben einen guten Draht zu Serge, wir werden das schon mit ihm besprechen.“


Borussia Dortmund hat Sturm-Talent Reyes Cleary im Visier

Seit Jahren ist Borussia Dortmund einer der führenden Vereine, wenn es um Talente geht. Ousmane Dembele (24, FC Barcelona), Jadon Sancho (21, Manchester United) und Jude Bellingham (18) kamen alle in ganz jungen Jahren nach Dortmund, schafften dort ihren Durchbruch und sind nur ganz wenige Beispiele bei den Schwarz-Gelben.

Erst im vergangenen Sommer holte der amtierende DFB-Pokalsieger mit Soumaila Coulibaly (17) und Abdoulaye Kamara (16, beide PSG U19) zwei Spieler für die Zukunft. Und den nächsten hat der scheidende Sportdirektor Michael Zorc (59) wohl auch schon im Blick.

Reyes Cleary (17) steht bei West Bromwich Albion derzeit unter Beobachtung vieler europäischer Scouts. In West Broms U18 schoss er in der laufenden Spielzeit in drei Partien sechs Tore, in der zweiten Mannschaft in der Premier League 2 in zwei Spielen zwei Treffer. Kein Wunder, dass halb Europa hinter dem jungen Engländer her ist.

Wie die „Daily Mail“ berichtet, sind neben dem BVB in Deutschland auch die TSG Hoffenheim und der FC Schalke 04 interessiert, zudem mehrere Klubs aus der Premier League und Serie A.

Doch laut Bericht hat Cleary von West Brom bereits einen unterschriftsreifen Profivertrag auf dem Tisch liegen. Der Stürmer wird in seinen jungen Jahren bereits mit Chelsea-Star Romelu Lukaku (28) verglichen, gilt als schnell, körperlich robust und abschlussstark. Aufgrund seiner Spielweise könnte er deshalb auf lange Sicht das Erbe von Erling Haaland (21) antreten.


Manchester City heiß auf Kylian Mbappé

Für viele Transfer-Experten ist es längst ausgemachte Sache, dass Kylian Mbappé (22) früher oder später zu Real Madrid wechseln wird. Doch jetzt soll noch ein anderer Top-Klub Ernst machen: Manchester City.

Laut des „Transfer Window Podcast“ will Scheich Sheikh Mansour, Besitzer des englischen Meisters, den Franzosen unbedingt in die Premier League lotsen. Er habe den Auftrag erteilt, Mbappé „um jeden Preis“ zu holen – und das am liebsten schon in der Winter-Transferphase im Januar.

Vor der Saison hatte sich City bei Tottenham-Star Harry Kane (28) die Zähne ausgebissen, ist dadurch weiterhin auf Stürmer-Suche. Lässt Paris Mbappé ziehen? Obwohl dessen Vertrag im Juni 2022 ausläuft, soll PSG im Sommer ein Real-Angebot in Höhe von rund 180 Millionen Euro ausgeschlagen haben.


James Rodríguez wechselt vom FC Everton zu Al-Rayyan SC

Es gab Zeiten, da riss sich ganz Fußball-Europa um ihn, jetzt geht es für James Rodríguez (30) ab in die Wüste: Der Kolumbianer –von 2017 bis 2019 in Diensten des FC Bayern München (67 Spiele – 15 Tore, 20 Assists) – verlässt Premier-League-Klub FC Everton und heuert in Katar bei Al-Rayyan SC an. Das bestätigte der Erstligist aus dem Emirat am Mittwoch (22. September 2021).

Über die Transfermodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen. Für Everton ist der Deal derweil durchaus sinnvoll, denn Medienberichten zufolge verdient James beim Liverpooler Klub mehr als zehn Millionen Euro im Jahr. Durch den Abgang spart Everton also eine Menge Kohle. Der Deal kam zustande, weil das Transferfenster in Katar noch bis Ende September geöffnet ist.

Nur einen Tag nach der offiziellen Verkündung des Transfers sickerten erste Vertragsdetails durch. So soll James über eine Ausstiegsklausel verfügen, die nur für einen einzigen Verein gilt: Paris Saint-Germain.

James war im September 2020 ablösefrei von Real Madrid zu Everton gewechselt, hatte für die „Toffees“ seitdem in 26 Spielen sechs Tore und neun Assists verbucht. Zuletzt allerdings schien der Kolumbianer, dessen Stern bei der WM 2014 in Brasilien aufgegangen war (Torschützenkönig des Turniers mit sechs Treffern), offen mit einem Abgang kokettiert. In Katar trifft er nun auf Ex-Frankreich-Coach Laurent Blanc (55), der dem Offensivmann nun wieder die Lust am Fußball vermitteln will.

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