BVB sucht Rose-Nachfolger Alter Bekannter als Wunsch-Trainer – Baumgart mit klarer Ansage

Der BVB sucht nach einem Nachfolger für Trainer Marco Rose und hat einen heißen Kandidaten offenbar schon gefunden. Der große Favorit und mögliche Alternativen im Überblick.

Das Trainer-Karussell in der Fußball-Bundesliga hatte zunächst ohne Borussia Dortmund Fahrt aufgenommen, eine Woche nach Saisonende ist der BVB jetzt aber ebenfalls auf der Suche nach einem neuen Coach. Der Vizemeister sucht nach der Trennung von Marco Rose (45) den nächsten Trainer für den Angriff auf den FC Bayern.

Nachdem die Borussia mit Niklas Süle (26), Nico Schlotterbeck (22) und Karim Adeyemi (20) schon drei Nationalspieler für die kommende Saison unter Vertrag genommen hat, muss jetzt der passende Trainer gefunden werden.

Borussia Dortmund: Folgt Edin Terzic beim BVB auf Marco Rose?

Marco Rose hatte nach anfänglichem Zögern eigentlich eine Zusage des angehenden Sportdirektors Sebastian Kehl (42) für die kommende Spielzeit erhalten, doch eine gemeinsame Saison-Analyse mit den BVB-Bossen torpedierte die Pläne am Donnerstag. Freitag machte Schwarz-Gelb das Rose-Aus offiziell.

Alles zum Thema Marco Rose

Die große Wende in der Trainer-Frage! Aus „Bleibt Marco Rose beim BVB?“ wird plötzlich: „Wer folgt als Trainer bei Borussia Dortmund?“ Eine klare Antwort steht zwar noch aus, erste Kandidaten deuten sich aber schon einmal an. Ganz vorne dabei: Der frühere BVB-Trainer Edin Terzic (39), der nach dem Pokalsieg in der vergangenen Spielzeit Platz für Rose gemacht hatte und nach seiner Interims-Mission wieder ins zweite Glied gerückt war.

Edin Terzic bei seinem bislang letzten Spiel als Trainer von Borussia Dortmund im TV-Interview

Edin Terzic am 22. Mai 2021 bei seinem bislang letzten Spiel als Trainer von Borussia Dortmund. Kehrt er nach einem Jahr ins Amt zurück?

Als Technischer Direktor arbeitet er weiter in Dortmund, gilt bei Spielern und Fans als extrem beliebt. Passend: Mit Dirk Hebel (49) hat er denselben Berater wie Salih Özcan (24) vom 1. FC Köln, der am Vortag bereits in Dortmund beim Medizincheck geweilt hatte.

Auch Daniel Farke mit BVB-Vergangenheit – Baumgart winkt ab

Laut Sky hat sich der BVB bereits auf ihn als neuen Trainer festgelegt, doch die Vorstellung steht noch aus. Nachdem am Vortag schon Spekulationen rund um den neuen Trainer bei der TSG Hoffenheim auf eine falsche Fährte geführt hatten, bleiben weitere Kandidaten zumindest im Spiel. Das erweitert vorläufig den Kreis möglicher Rose-Nachfolger. Etwa auf den früheren Dortmunder U23-Coach Daniel Farke (45), der nach seinem kriegsbedingten Russland-Aus bei FK Krasnodar derzeit ohne Job ist.

In der Bundesliga haben sich in der vergangenen Saison derweil gleich mehrere Trainer mit starken Leistungen für Höheres empfohlen, allen voran FC-Coach und Rose-Kumpel Steffen Baumgart (50). Der hatte aber zuletzt schon im EXPRESS.de-Interview abgesagt.

„Ich will ja nicht weg hier. Noch mal: Mein Weg ist nicht, beim FC gute Arbeit zu machen, um dann mit einem anderen Klub Meister zu werden. Mein Weg ist, mit dem Verein das Größtmögliche rauszuholen – so lange wie möglich und so erfolgreich wie möglich“, machte Baumgart klar und ergänzte: „Ich finde es schwierig, zu sagen: Jetzt habe ich als Trainer eine gute Leistung gebracht, jetzt will ich nach Dortmund oder zu den Bayern.“

Schaut Borussia Dortmund sich wieder in der Bundesliga um?

Ebenfalls aus der Bundesliga interessant: Bo Svensson (42, Vertrag bis 2024) nach starken anderthalb Jahren in Mainz. Den Schritt von den Nullfünfern zum BVB hatten in der Vergangenheit immerhin bereits Jürgen Klopp (54) und Thomas Tuchel (48) gewagt.

Der in der Vergangenheit immer mal wieder im Signal-Iduna-Park gehandelte Florian Kohfeldt (39) wäre dagegen nach dem Vorjahres-Abstieg in Bremen und dem Scheitern in Wolfsburg nur schwer vermittelbar.

In England leistet derweil Ralph Hasenhüttl (54) beim FC Southampton solide Arbeit, in der Bundesliga schaffte er mit dem Wechsel von Ingolstadt zu RB Leipzig schon einmal erfolgreich den Sprung vom Abstiegskandidaten zu einem Spitzen-Klub. Klappt es nicht mit Terzic und dem BVB, könnte womöglich auch der Österreicher in Deutschland wieder stärker ins Blickfeld rücken. (bc,kem)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.