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Irres Doppel-Comeback Bayer jubelt spät über Königsklasse – und liefert Schützenhilfe für den FC

Patrik Schick jubelt mit seinen Teamkollegen über sein Tor gegen die TSG Hoffenheim

Spektakuläre Bundesliga-Partie: Bayer Leverkusen drehte am Samstag (7. Mai 2022) auch dank Doppelpacker Patrik Schick das Spiel bei der TSG Hoffenheim und spielt nach zwei Jahren Abstinenz wieder in der Champions League.

Bayer Leverkusen hatte am vorletzten Bundesliga-Spieltag die große Chance, die Qualifikation für die Champions League einzutüten. Die Werkself drehte die Partie bei der TSG Hoffenheim und jubelte über das Königsklassen-Ticket.

Riesen-Jubel bei der Werkself: Bayer Leverkusen hat seinen Königsklassen-Matchball genutzt und spielt nach zwei Jahren Abstinenz wieder in der Champions League! Bei der TSG Hoffenheim kam das Team von Coach Gerardo Seoane (43) am Samstag (7. Mai 2022) zu einem 4:2-Comeback-Sieg. Die Konkurrenz aus Freiburg patzte zeitgleich, damit bleibt Bayer am letzten Spieltag ein Zitter-Showdown erspart.

Denn: Der SC Freiburg erlebte zeitgleich ein 1:4-Heimfiasko gegen Union Berlin! Und das spielte der Werkself in die Karten. Im direkten Duell am letzten Spieltag (14. Mai, 15.30 Uhr) hat Bayer (61 Punkte) gegen die Breisgauer (55) nun überhaupt keinen Druck mehr, kann völlig befreit aufspielen.

Riesen-Jubel nach dem Abpfiff daher aufseiten der Leverkusener. Nachdem Bayer in den vergangenen beiden Spielzeiten die Königsklassen-Quali jeweils denkbar knapp verpasst hatten, darf die Werkself nun wieder beim europäischen Elite-Turnier mitmischen. „Es ist das große Ziel gewesen. Wir mussten dieses Jahr in die Champions League. Ich bin wirklich stolz auf die Mannschaft. Sie hat sich das verdient“, sagte Bayers Sportdirektor Simon Rolfes (40).

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Bayer Leverkusen darf schon für die Champions League planen

Nebenbei gab Leverkusen auch Rheinland-Rivale 1. FC Köln noch Schützenhilfe: Steffen Baumgart (50) und sein Team unterlagen zwar 0:1 gegen den VfL Wolfsburg, haben Rang sieben allerdings durch Bayers Erfolg bei der TSG sicher.

Im Kraichgau trafen Seoane und seine Mannen auf einen frech aufspielenden Gegner. Die beherzte Vorstellung der Gastgeber verwunderte nicht: Die TSG Hoffenheim um Coach Sebastian Hoeneß (39) wollte die Mini-Chance auf den Einzug in den Europapokal noch irgendwie nutzen.

Und nach 22 Minuten war es so weit: Bayers Abwehrmann Piero Hincapié (20) leistete sich einen haarsträubenden Ballverlust, die Kugel kam über Christoph Baumgartner (22) in die Mitte zu Georginio Rutter (20), der trocken zum 1:0 einschoss.

Bayer Leverkusen dreht Partie bei der TSG Hoffenheim

Die Gäste reagierten mit wütenden Angriffen – und belohnten sich wenig später mit dem Ausgleichstreffer. Patrik Schick (26) donnerte das Spielgerät nach Flanke von Moussa Diaby (22) sehenswert in die Maschen – 1:1 (34.). Doch die Antwort folgte fast im Gegenzug: Während eine hohe Flanke eine gefühlte Ewigkeit in den Strafraum segelte, pennte die Leverkusener Abwehr komplett. Baumgartner bedankte sich – und köpfte zum 2:1 ein (36.).

Doch wieder kam Bayer zurück! Diesmal tauschten Schick und Diaby die Rollen: Der Tscheche leitete stark weiter, der Franzose vollendete (73.). Und damit nicht genug. Denn die Werkself drehte die Partie noch komplett: Schick hatte den Ball im Strafraum fast schon verloren, fummelte sich aber irgendwie noch an TSG-Keeper Oliver Baumann (31) vorbei und versenkte zum 3:2 für Bayer in den Maschen – es war der 24. Saisontreffer des Knipsers im 26. Einsatz!

Andrej Kramaric im Zweikampf mit Exequiel Palacios

Frust pur: Andrej Kramaric (l.) und die TSG Hoffenheim verloren am Samstag (7. Mai 2022) gegen Bayer Leverkusen um Exequiel Palacios mit 2:4 und müssen ihre Träume vom Europapokal begraben.

Riesen-Dusel hatte Leverkusen dann aber auf der anderen Seite: Der eben eingewechselte Jacob Bruun Larsen (23) hätte fast das 3:3 erzielt, drosch den Ball aber an den Pfosten (79.). Dann wieder Schick: Doch der Top-Stürmer ließ die Chance auf das 4:2 – und damit die vermeintliche Vorentscheidung – liegen (83.). Für die sorgte dann Lucas Alario (29) in der Nachspielzeit (90.+1). Gleichzeitig gab's noch einen Rekord: Es war das 78. Leverkusener Liga-Tor in der laufenden Saison. Nie hatte die Werkself mehr erzielt. „Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen. Es gab Momente, wo niemand mehr an uns geglaubt hat. Aber wir haben immer an uns geglaubt“, sagte Leverkusens Jonathan Tah (26) sichtlich erleichtert.

Nach dem Abpfiff herrschte entsprechend ausgelassener Jubel bei Bayer, in Europa-Shirts hüpfte und feierten die Werkself-Profis mit den mitgereisten Fans. Riesen-Enttäuschung dagegen bei den Hoffenheimern. Für Hoeneß & Co. geht es zum Abschluss bei Borussia Mönchengladbach nur noch um Rang acht.

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