Janis Blaswich glänzte beim Gastspiel von Bayer Leverkusen gegen den FC Arsenal. Dem Torwart droht dennoch bald wieder die Bank.
Glanzleistung gegen ArsenalMuss Leverkusen-Torwart Blaswich trotzdem auf die Bank?
Aus der Traum für Bayer Leverkusen in der Königsklasse. Nach der 0:2-Pleite gegen den FC Arsenal ist Schluss. Doch ein Mann stemmte sich gegen die Niederlage: Keeper Janis Blaswich.
Der 34-Jährige bewahrte die Werkself im Emirates Stadium mit seinen Glanztaten vor einer Klatsche und hielt die Hoffnungen aufs Weiterkommen zumindest bis zum zweiten Gegentor aufrecht. Das macht die Torwart-Frage in Leverkusen umso brisanter.
Mark Flekken hofft noch auf WM-Ticket mit Niederlanden
Für Blaswich war der Kontrahent deutlich überlegener als noch beim 1:1 in der ersten Begegnung. „Arsenal war einfach eine andere Mannschaft als im Hinspiel – aggressiver und torgefährlicher“, lautete seine Einschätzung.
Gleichzeitig räumte er ein: „Man muss auch sagen, dass wir es einfach nicht so gut wie im Hinspiel gemacht haben.“ Auch von Coach Kasper Hjulmand (53) kam Anerkennung: „Janis hat es sehr gut gemacht“, zitierte die „Bild“ den Dänen.
Blaswichs Top-Performance stellt Hjulmand nun aber vor ein Dilemma. Stammtorhüter Mark Flekken (32) ist wieder einsatzbereit. Nach seiner am 17. Januar 2026 erlittenen Knieverletzung trainiert er seit einer Woche wieder mit der Mannschaft.
In der Zwischenzeit absolvierte Blaswich 17 Pflichtpartien, 16 davon in der Startelf. Für Flekken steht einiges auf dem Spiel, denn als Ersatztorwart könnten seine WM-Ambitionen mit den Niederlanden einen Dämpfer erhalten.
Landet der Held des London-Spiels nun also wieder auf der Ersatzbank? Hjulmand will die Sache bald klären. „Wir haben mit Mark einen Top-Torwart, der wieder bereit ist“, erklärt der Coach.
Er ergänzt: „Es wird eine sehr schwierige Entscheidung, aber das ist gut für unsere Mannschaft.“ Die heikle Torwart-Frage könnte schon vor dem Gastspiel am Samstag (15.30 Uhr) in Heidenheim beantwortet werden.
Und Blaswichs eigene Meinung zum Duell um den Platz im Tor? Der Keeper bleibt zurückhaltend: „Da bin ich der falsche Ansprechpartner. Ich gebe einfach mein Bestes. Der Trainer muss entscheiden, was passiert.“ Der Mannschaftserfolg hat für ihn Priorität: „Es kommt darauf an, dass wir als Mannschaft Punkte holen. Und das ist das Wichtigste.“ (red)
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