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Ex-FC-StürmerUjah rechnet mit Union-Abschied – und kündigt Köln-Rückkehr an

Anthony Ujah spielt für Union Berlin gegen den VfL Wolfsburg.

Anthony Ujah (l.) im Einsatz für Union Berlin, am 5. März 2022 gegen den VfL Wolfsburg um Maximilian Arnold.

Anthony Ujahs Vertrag bei Union Berlin läuft aus, bislang gibt es keine Gespräche über eine Verlängerung. Spätestens nach seiner Karriere will der Ex-FC-Profi nach Köln zurückkehren.

Beim 1. FC Köln war er einst Fan-Liebling und Torjäger – jetzt steht Anthony Ujah (31) vor einer ungewissen Zukunft! Der Nigerianer stürmt seit 2019 für Kölns nächsten Gegner Union Berlin und rechnet fest mit einem Abschied nach Saisonende. Dann läuft sein Vertrag an der Alten Försterei aus.

„Stand jetzt gehe ich davon aus, dass ich den Verein verlasse. Es gibt bis jetzt keine Gespräche“, sagt der Ujah vor dem Wiedersehen mit dem FC am Freitagabend (1. April 2022, 20.30 Uhr, DAZN).

Anthony Ujah: „Gab Zeiten, in denen ich nicht wusste, ob es weitergeht“

Bange ist ihm deswegen aber nicht, wie er erklärt: „Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, weiter Fußball zu spielen. Es gab Zeiten, in denen ich nicht wusste, ob es weitergeht. Nun genieße ich jeden Tag. Ich bin einfach glücklich.“

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Ujah, der von 2012 bis 2015 insgesamt 102 Pflichtspiele für den FC absolvierte und dabei 36 Tore erzielte, verpasste die komplette vergangene Saison aufgrund einer Knieverletzung, musste unters Messer.

Nun lässt er sich seine gute Laune auch nicht von einem auslaufenden Vertrag verderben! „Ich bin dankbar, dass ich ein paar Mal im Kader war. Ich schaue, welche Möglichkeiten es gibt. Ich habe aber keine Sorge vor dem, was kommt.“

Anthony Ujah will nach der Karriere in Köln leben

In dieser Saison reichte es für den 31-Jährigen bislang zu drei Kurzeinsätze (32 Minuten) und auch gegen den FC dürfte Ujah, der in Unions Stürmer-Ranking Taiwo Awoniyi (24), Sheraldo Becker (27), Sven Michel (31) und Andreas Voglsammer (30) vor sich hat, höchstens von der Bank kommen.

Während hinter seiner sportlichen Zukunft einige Fragezeichen stehen, weiß der Ex-Nationalspieler schon ganz genau, dass er nach der Karriere nach Köln zurückkehren will. Ujah besitzt ein Haus in Junkersdorf, erzählt: „Ich kenne die Stadt gut. Deswegen habe ich 2015 schon vor meinem Wechsel zu Werder Bremen gesagt, dass ich langfristig in Köln leben werde.“

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Die nächsten Wochen will er allerdings zunächst mal nutzen, um sich für neue Klubs zu empfehlen. Auch die 2. Bundesliga und das Ausland seien Optionen. „Es geht darum, was gut zur Familie passt. Es muss nicht nur in die Region Köln gehen“, sagt der Angreifer, der 2015 vom FC nach Bremen, 2016 zu China-Klub Liaoning FC und 2018 nach Mainz wechselte, bevor er ein Jahr später bei Union unterschrieb. Mit regelmäßiger Spielpraxis traut sich Ujah weiterhin viel zu: „Dann werde ich der alte Toni sein.“ (mze)