Während Köln noch von Ragnar Aches Traum-Fallrückzieher schwärmt, hat er bei der Wahl zum internationalen Tor des Jahres schon Konkurrenz bekommen.
Am selben Tag erzieltTor des Jahres: Fallrückzieher-Konkurrenz für Ache
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Köln ist noch immer ganz berauscht von Ragnar Aches Traumtor. Der FC-Stürmer hatte beim 2:2 gegen die TSG Hoffenheim spektakulär per Fallrückzieher getroffen.
Kölns Trainer Lukas Kwasniok erklärte die Wahl zum Tor des Jahres kurzerhand für beendet. „Es geht wohl nur noch um Platz zwei“, war er sich nach dem Spiel sicher.
Kolumbianer trifft nach doppeltem Doppelpass per Fallrückzieher
Auch international sorgte der Treffer für Aufsehen. So brachte die spanische Zeitung „AS“ Aches Tor direkt für den Puskas-Award ins Spiel, also den Fifa-Preis für das schönste Tor des Jahres.
Doch bei dieser Auszeichnung ist Ache noch am selben Tag ein heißer Konkurrent erwachsen! Denn auch in Bulgarien gab es am Samstag (21. Februar 2026) einen wunderschönen Fallrückzieher zu bestaunen.
Beim Derby zwischen ZSKA Sofia und Slavia Sofia erzielte Alejandro Piedrahita in der 82. Minute den Siegtreffer für die Heimmannschaft. Und auch der konnte sich absolut sehen lassen.
Während Aches Fallrückzieher durch eine scharfe Flanke von Said El Mala vorbereitet wurde, war Piedrahitas Fallrückzieher das Endprodukt eines doppelten Doppelpasses mit Petko Panaytov.
„In Bulgarien könnte der kolumbianische Flügelspieler Alejandro Piedrahita mit diesem unglaublichen Tor den Puskas-Award gewonnen haben“, schrieb der X-Account „Not Match of the Day“ zum Video des Treffers.
Ein bisschen schade für Piedrahita war nur, dass im Vergleich zu Ache deutlich weniger Fans das Tor bejubelten. Im ZSKA-Stadion waren bei winterlichen Temperaturen viele Plätze leergeblieben.
Bis zur Verleihung des Puskas-Award ist es noch viele Monate hin. Erst im November wird der Preis vergeben. Bis dahin dürften Ache und Piedrahita noch die eine oder andere weitere Konkurrenz bekommen.


