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Kölns Keeper-Duell Schwäbe oder Horn: FC-Coach Baumgart hat sich entschieden

Timo Horn und Marvin Schwäbe trainieren beim 1. FC Koln.

Timo Horn (l.) und Marvin Schwäbe beim ersten FC-Training des neuen Jahres, am 2. Januar 2022

Bleibt Timo Horn die Nummer eins des 1. FC Köln oder vertraut Steffen Baumgart im neuen Jahr auf Marvin Schwäbe? Kommenden Sonntag geht's zu Hertha BSC.

Auf Steffen Baumgart (49) wartet die erste brisante Personalie des Jahres! Der langjährige FC-Stammkeeper Timo Horn (28) hat seine Knie-Verletzung überstanden, ist seit Sonntag (2. Januar 2022) zurück im Mannschaftstraining. Ob er noch die Nummer eins ist oder weiterhin Marvin Schwäbe (26) den Kölner Kasten hütet – daraus macht Baumgart ein Geheimnis!

Steffen Baumgart: „Entscheidung ist in Gedanken schon da“

EXPRESS.de fragte den Chefcoach nach dem Trainingsauftakt, ob er sich bereits entschieden hat. Baumgarts Antwort: „Ja.“ Will er seine Wahl auch verraten? „Nein...“ 

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Baumgart weiß um die Brisanz der Torwart-Frage: „Es ist klar, dass es eine Diskussion gibt, wer Sonntag in der Kiste steht.“ Dann startet Köln bei Hertha BSC (15.30 Uhr, DAZN) in die Rückrunde. „Die Entscheidung ist in Gedanken schon da, aber wir werden mal die Tage noch abwarten“, so der FC-Trainer weiter. Auch die Torhüter selbst sollen bislang nicht Bescheid wissen.

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Baumgart lässt die ersten Trainingseindrücke des Jahres noch einfließen – klingt allerdings nicht so, als sähe er einen Grund, Schwäbe wieder auf die Bank zu setzen: „Marvin hat sehr gute Leistungen gebracht und ist voll im Training. Timo war acht Wochen gar nicht im Torwarttraining, fängt jetzt erst wieder damit an.“ Athletisch habe er aber nichts verloren, alles „sehr gut aufgeholt“.

Statistik-Vorteile für Marvin Schwäbe 

Deutet sich dennoch eine Wachablösung an? Die Fakten: Horn ist seit der Zweitliga-Saison 2012/13 Kölns Stammkeeper, war trotz Schwächephasen nach dem Abstieg 2018 unangefochten – bis jetzt. So nah wie Schwäbe war noch kein Keeper dran, den Ur-Kölner vom Nummer-eins-Thron zu schubsen!

Horn spielte bis zu seiner Knieverletzung beim 1:1 in Mainz im November zwar eine stabile Saison, doch Schwäbe konnte nicht nur im DFB-Pokal (Elfer-Held in Jena und zu null in Stuttgart) überzeugen, sondern auch im Hinrunden-Endspurt.

Der Sommer-Neuzugang vom dänischen Meister Bröndby IF kassierte in seinen sieben Pflichtspiel-Einsätzen sieben Gegentore, Horn 21 in zwölf Partien. Dessen Paraden-Quote (61,8 Prozent) liegt unter der von Schwäbe (68,4 Prozent). Wobei solche Torwart-Statistiken mit Vorsicht zu genießen sind – zu entscheidend sind die Einflüsse der Vorderleute, wie viele hochkarätige Chancen eine Mannschaft überhaupt zulässt.

Fest steht, dass Schwäbe beim Passspiel die Nase vorn hat. Seine Quote liegt bei 90,1 Prozent und wird im FC-Team nur von Ellyes Skhiri (90,84) getoppt. Da kann Horn (77,64) nicht mithalten. Für Baumgart durchaus ein wichtiger Faktor. Doch egal, wer künftig den Kölner Kasten hütet, bange ist ihm nicht: „Grundsätzlich sind wir mit allen unseren Torhütern sehr zufrieden.“

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