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Jeder Zähler bringt KohleSo hoch sind die Punkte-Prämien beim FC

Jeder Punktgewinn bedeutet im Profifußball üblicherweise auch Prämien, die Höhe unterscheidet sich aber von Verein zu Verein. Wie sieht die Geld-Formel beim 1. FC Köln aus?

Wenn der 1. FC Köln am Sonntag RB Leipzig empfängt (15.30 Uhr), winkt den Profis von Lukas Kwasniok der nächste Zahltag. Denn bei Siegen kommen nicht nur Punkte aufs Konto, sondern auch Kohle.

Möglich macht das die Prämien-Regelung, die jeder FC-Profi in seinem Vertrag verankert hat. Die aktuelle Vereinbarung wurde von Christian Keller eingeführt und hat auch bei seinem Nachfolger Thomas Kessler Bestand.

FC-Profis kassieren Punkte-Prämien auch ohne Einsatz

Der Ex-Geschäftsführer legte offenbar Wert auf eine faire Verteilung, denn alle Profis, egal ob Routinier oder Neuling, bekommen identische Zusatz-Prämien. EXPRESS.de dröselt die Zahlen auf, über die zuerst die „Sport Bild“ berichtet hatte.

Demnach ist jeder Punkt aktuell 7000 Euro wert. Denn die Prämie ist an den Tabellenplatz am Ende eines Spieltages gekoppelt. Als Tabellenführer würde der Klub pro Punkt je Spieler 12.000 Euro ausschütten. Auf den Rängen zwei bis vier gäbe es immer noch 10.000 Euro.

Sollte man auf den Europa-Plätzen fünf und sechs stehen, werden immer noch stolze 8500 gezahlt. Danach kommt die letzte Abstufung, die von Platz sieben bis 16 gilt. Da liegt der FC als aktuell Zehnter in der Tabelle mittendrin.

Heißt konkret: Beim jüngsten 1:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg hat ein Spieler, der in der Startelf stand, also 21.000 Euro zusätzlich verdient. Punkten lohnt sich also immer, es sei denn, man rangiert auf den direkten Abstiegsplätzen 17 und 18. Dann gibt es nämlich keine Kohle.

Doch davon ist der FC meilenweit entfernt, auch gegen den Brause-Klub geht es also wieder um eine Aufbesserung des Gehalts. Davon profitieren in erster Linie die Spieler, die in der Startelf stehen.

Aber auch für die Einwechsler – und sogar für diejenigen, die 90 Minuten auf der Bank sitzen – lohnt sich ein Spieltag im Erfolgsfall. Denn die Keller-Regelung ist großzügig ausgelegt. Wer vor der 60. Minute eingewechselt wird, erhält immerhin noch 50 Prozent der Prämie – aktuell also 3500 Euro.

Zwischen der 61. und 75. Minute werden noch 35 Prozent ausgeschüttet (2450 Euro). Wer nach der 75. Minute ins Spiel kommt, darf sich immerhin noch über 20 Prozent freuen. Und wer gar keinen Beitrag zum Erfolg geleistet hat und 90 Minuten zuschauen musste, erhält dennoch 10 Prozent. 700 Euro für Nichtstun!

Jakub Kaminski am Ball, dahinter beobachtet Eric Martel die Aktion.

Euer Tipp ist gefragt!

Wie spielt der FC gegen Leipzig?