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Aussprache mit Klub-Legende FC-Boss Wolf: Versöhnungs-Anruf bei Poldi – so soll er Köln helfen

Lukas Podolski trainiert bei Gornik Zabrze.

Lukas Podolski bei seinem neuen Klub Gornik Zabrze

FC-Präsident Werner Wolf hat sich mit Lukas Podolski ausgesprochen. Rund um die Mitgliederversammlung vor einem Monat hatte es Irritationen um Poldis Verhältnis zum Vorstand des 1. FC Köln gegeben.

Donaueschingen. Ein ganz wichtiger Schritt zu Lukas Podolskis (36) FC-Rückkehr ist gemacht! Präsident Werner Wolf (64) hat sich per Telefon mit dem kölschen Weltmeister ausgesprochen. Die Klub-Führung lässt zudem durchblicken, wie sie den größten Star der jüngeren Vereinsgeschichte künftig einbinden will.

Bei der Mitgliederversammlung Mitte Juni hatte sich offenbart, wie unterkühlt Podolskis Verhältnis zum FC-Vorstand ist. Nachdem Wolf in der Lanxess-Arena erklärt hatte, man stehe mit dem Ex-Nationalspieler im Austausch, widersprach Poldi umgehend via Twitter, schrieb: „Während der Mitgliederversammlung des FC wurde erklärt, dass ich a.) in der kommenden Saison nicht zum FC zurückkehren werde, aber man b.) mit mir in einem guten Dialog sei. a.) kann ich bestätigen, b.) nicht. Der Vorstand des 1. FC Köln steht und stand mit mir nicht in Kontakt.“

Wolf hatte sich falsch ausgedrückt – er meinte, dass sich der FC durch Geschäftsführer Alexander Wehrle (46) mit Podolski austauscht, stellte das noch während der Versammlung klar. Ein Missverständnis, das hohe Wellen schlug.

1. FC Köln will mit Lukas Podolski Japan erobern

Doch inzwischen ist alles aus der Welt geschafft! „Wir haben das geklärt“, verriet Wolf nun im Trainingslager in Donaueschingen. Demnach gab es einen längeren Versöhnungs-Anruf des Präsidenten, bei dem sich die beiden auch über die seit Jahren geplante FC-Rückkehr Podolskis ausgetauscht haben – abseits des Rasens, versteht sich.

Werner Wolf und Eckhard Sauren im Trainingslager des 1. FC Köln

Präsident Werner Wolf (l.) und Vize Eckhard Sauren im Trainingslager des 1. FC Köln in Donaueschingen

So soll Poldi, von 2017 bis 2020 für Vissel Kobe im Einsatz, dem FC unter anderem helfen, in Japan Fuß zu fassen. Wolf weiß: „Das interessiert ihn.“ Weitere Gespräche werden folgen. „Ich habe ihn gebeten, sich zu melden, sobald er Zeit hat. Jetzt sind Polen und RTL dazwischengekommen. Aber ich denke, wir werden die Zeit finden. Ich habe mit Lukas über Japan geredet, er weiß, dass wir da arbeiten werden. Und er hat gute Beziehungen dorthin“, ergänzt das FC-Oberhaupt.

Podolski hat gerade erst in Polen bei seinem zweiten Herzensklub, Gornik Zabrze, unterschrieben. Dort setzt er seine Karriere fort, will am liebsten noch zwei Jahre spielen. Parallel übernimmt er einen Jury-Posten bei der RTL-Show „Das Supertalent“.

Warum der 1. FC Köln nach Japan will 

Die Japan-Pläne sind ein zentrales Element in der Zukunfts-Strategie der FC-Bosse. Über die Internationalisierung sollen Mehreinnahmen generiert werden. Weitere Felder sind Marketing, Stadionerlebnis, Digitalisierung und Start-up-Investments.

Japan hat der FC als perfekten Zielmarkt ausgemacht. Zum einen gebe es genügend Unternehmen, die aus Fernost nach Deutschland drängen. Zum anderen ist Köln in Japan nicht nur durch Podolski, sondern auch durch Pierre Littbarski (61) und Legionäre wie Yuya Osako (31) bereits bekannt. Neben Botschaftern sucht der FC auch einen Partner-Klub, will eine eigene Fußballschule aufbauen.

Schon auf der Mitgliederversammlung hatte der Vorstand durchblicken lassen, dass der FC pro Saison rund 25 Millionen Euro mehr (Transferwert der Mannschaft) braucht, um sich dauerhaft in sicheren Bundesliga-Gewässern – sprich mindestens Platz zehn – bewegen zu können. Die Japan-Pläne und Poldi sollen dabei helfen!