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FC-Pressekonferenz Baumgart will Revanche gegen Hoffenheim: „Feuer frei!“

Steffen Baumgart, Trainer des 1. FC Köln, spricht auf der Pressekonferenz seines Klubs vor dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim.

Steffen Baumgart auf der FC-Pressekonferenz am 4. März 2022 in Köln.

Am Sonntag trifft der 1. FC Köln auf die TSG Hoffenheim. Lesen Sie hier die Spieltags-Pressekonferenz mit Steffen Baumgart nach.

Elf Spiele! So lange hat der 1. FC Köln in der Liga nicht mehr gegen die TSG Hoffenheim gewinnen können, inklusive 0:5 im Hinspiel dieser Saison. Obendrauf wird bei der Heimpartie am Sonntag (7. März 2022, 17.30 Uhr/DAZN und im EXPRESS.de-Liveticker) der zuletzt so starke Timo Hübers (25) erkrankt fehlen.

Die Chance für Neuzugang Jeff Chabot (24)! Sein Pflichtspiel-Debüt für die Geißböcke könnte der Abwehr-Hüne dann immerhin vor bis zu 37.500 Fans im Rhein-Energie-Stadion feiern.

Steffen Baumgart sprach bei der Presskonferenz zum Spieltag über...

...das Personal: „Timo Hübers wird mit Krankheit ausfallen. Alle anderen sind an Bord. Dementsprechend können wir aus dem Vollen schöpfen und das Spiel angehen, wie wir es wollen. Jeff Chabot wird auf jeden Fall von Anfang an auflaufen, sofern er fit ist. Wir sind überzeugt, dass er es sehr gut machen wird, er hat sich gut eingebracht in die Mannschaft. Bright Arrey-Mbi ist ein Mann für die Zukunft, soll sich entwickeln. Er wird am Sonntag erstmals im Kader stehen. Beide machen es gut.“

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...die Erwartungen an Jeff Chabot bei seinem Bundesliga-Debüt: „Jeff soll einfach nur Fußball spielen, den Jungs helfen. Er soll mutig sein und sich von der ein oder anderen engen Situation nicht beeindrucken lassen. Das haben wir besprochen. Es ist nicht immer einfach für die Jungs bei uns hinten zu spielen, weil sie oft unter Druck geraten und trotzdem weiter rausspielen sollen. Wir haben ihn gut vorbereitet, auch mit Videoanalyse. Nach dem Spiel gucken wir, was gut war und was nicht so gut war.“

...das Spiel gegen die TSG Hoffenheim: „Wir wollen im Heimspiel natürlich nicht nur erfolgreich sein, sondern auch guten Fußball zeigen, vor den 37.500 Zuschauern. Wir wollen uns Torchancen erarbeiten. Gegen einen sehr, sehr guten Gegner, der zuletzt gut in Form war, die letzten drei Spiele erfolgreich gestaltet hat. Da kommt eine sehr gute Aufgabe auf uns zu, aber da freuen wir uns drauf. Wir sind guter Dinge, unabhängig von den Serien, über die alle reden und schreiben.“

...die Saison der TSG: „Ich glaube, für sie war eher die letzte Saison enttäuschend und die jetzige ist der Normalfall. Hoffenheim ist von der Kaderbesetzung her eine Mannschaft, die eigentlich immer um die Champions League spielen müsste. Sie sind dieses Jahr sehr konstant, sind immer in der Lage, auch spät Spiele zu drehen. Das zeigt, wie fit und klar sie sind. Sie spielen aus einer sehr guten Struktur heraus, fußballerisch gehören sie zu den besten Mannschaften der Liga und dementsprechend freuen wir uns auf das Spiel.“

...das Hinspiel in den Köpfen: „Wenn wir drauf gucken würden, würden wir uns ja mit der Vergangenheit beschäftigen. Gegen solche Mannschaften kann das ganz schnell gehen und da hast du mal fünf drin. Und trotzdem haben wir uns ja nicht beirren lassen, sondern gehen unseren Weg. Natürlich guckst du aber auf das Spiel und guckst, welche Situation waren gut? Und da gab es einige, obwohl wir den Arsch vollgekriegt haben. Aber wir wissen, welche Qualität sie haben – die ist gerade in der Offensive ähnlich wie bei RB Leipzig oder Bayer Leverkusen. Wenn du da nicht wach bist, kannst du auch mal höher verlieren. Aber unser Thema ist: Wie wollen da erfolgreich dagegen arbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass wir diese Möglichkeiten haben. Das heißt, wir gucken zwar mit einem Auge auf das Ergebnis, aber mit diesen Angstgegner-/Lieblingsgegner-Geschichten beschäftigen wir uns nicht. Beide Mannschaften wissen, was sie für eine Qualität haben und dass sie das aber auch auf den Platz bringen müssen.“

...die Leistung von Trainer- und Betreuer:innenteam: „Ich glaube, erst mal muss man sagen, dass wir sehr, sehr gut zusammenarbeiten, dass wir sehr klar miteinander arbeiten. Ich finde das immer wichtig, dass man darüber auch mal redet. Natürlich ist ein Cheftrainer immer der, der das Gesicht ist. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich nicht alles kann. Aber ich habe gute Leute um mich rum. Und die haben dann alle Stärken in ihrem speziellen Bereich: Egal ob Athletik, Physios oder Co-Trainer. Die sollen sie einbringen und so entwickelst du dich. Wenn ich sehe, wie Torwarttrainer Uwe Gospodarek hier seinen Job angetreten hat. Was wir für Leistungen in der Torwartgruppe haben, nicht nur bei Marvin Schwäbe und Timo Horn. Sondern wenn wir auch sehen, wie Jonas Urbig sich entwickelt hat, dann hat das viel mit ihm zu tun. Wichtig für uns als Trainer ist: Jeder hat Stärken und Schwächen. Die Schwächen des anderen musst du dann halt ausgleichen und das macht das Team einfach hervorragend. Deshalb freue ich mich, in dem Team zu arbeiten.“

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...über den Hoffenheimer Top-Wert bei Toren in der Schlussviertelstunde: „Also wir sind die zweitbeste Mannschaft. Ich glaube aber das zeugt von einer großen Mentalität, dass die Mannschaft nie aufgibt. Das haben wir auch in den letzten beiden ihrer Spiele gesehen. Das ist einfach eine Mannschaft, die Partien bis zum Ende nicht verloren gibt. Da war nicht jedes Spiel nicht so, dass sie 90 Minuten komplett die bessere Mannschaft waren. Sondern sie sind einfach immer gefährlich, sind immer da. Und das zeigt einfach immer den Charakter einer Mannschaft: Ob sie sich mit dem Ergebnis zufriedengeben oder ob sie bis zur letzten Minute hart arbeiten. Da bin ich ein großer Verfechter von und das zeigt Hoffenheim.“

...den Plan für das Spiel am Sonntag: „Bevor wir über Fußball spielen reden, müssen die anderen Sachen stimmen. Du brauchst Mentalität und Laufbereitschaft. Hoffenheim hat eine brutale Qualität auf allen Positionen, wenn du sie ins Spiel kommen lässt. Und das wollen wir natürlich vermeiden. Wir werden vorne Druck machen, nach vorne spielen. Ich gehe davon aus, dass Hoffenheim das auch erwartet. So könnte es ein Spektakel werden, das werden wir sehen. Wir wollen Spiele gewinnen, das ist das Ziel und das soll zu sehen sein. Ich traue meiner Mannschaft ein sehr gutes Spiel und ein sehr gutes Ergebnis zu. Beide wollen ihr Gesicht zeigen, das bedeutet: Feuer frei, wir werden auf jeden Fall nach vorne spielen.“

...die zugelassenen 37.500 Zuschauer:innen im Stadion: „Ich gelte ja als jemand, der auch so schon sehr emotional ist am Seitenrand. Meine Hoffnung ist, dass die 37.500 ergebnisunabhängig auf unserer Seite sind. Der FC hat eine große Bedeutung für Fans und Stadt, unabhängig davon, wo er in der Tabelle steht. Dass heute schon alle Tickets ausverkauft sind, nachdem die Zahl erst gestern rauskam, zeigt das auch. Da wollen wir einfach alles raushauen. Und ich würde mich freuen, wenn alle bis zum Ende Vollgas geben und gemeinsam um den Erfolg kämpfen. Wer in diesem Stadion die positive Atmosphäre erlebt – da gibt es glaube ich nichts Schöneres.“

...seine Vetragssituation: „Ich hab einen laufenden Vertrag, ich sehe das auch ein bisschen anders, dass man mit einem auslaufenden Vertrag auch in die neue Saison gehen kann. Trotzdem warten wir auf Herrn Keller, um dann entsprechend die ersten Gespräche zu führen. Und ob ich dann eine Gehaltserhöhung erwarte oder nicht, das ist glaube ich nicht ausschlaggebend. Ich habe hier viel Spaß mit den Jungs, es geht um die Entwicklung eines Vereins. Ich mache mir im Moment noch keine Gedanken, den FC zu verlassen. Das gehen wir alle mal in Ruhe an.“

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