Spielte sich zuletzt in Baumgarts Fokus Nach Länderspiel-Debüt: U21-Talent vor FC-Verlängerung

Mathias Olesen im Dress der luxemburgischen U21-Nationalmannschaft im Spiel gegen Italien.

Im September noch U21-Kapitän, jetzt A-Debüt: Mathias Olesen (links) im Luxemburg-Dress, hier am 3. September 2021 in Empoli gegen Italien.

Mathias Olesens Karriere nimmt gerade so richtig Fahrt auf. Sowohl beim 1. FC Köln als auch in der Nationalmannschaft hat der Luxemburger Grund zur Freude.

Köln/Baku. Mathias Olesen (20) erlebt im Verein und in der Nationalmannschaft aktuell aufregende Wochen – der Turbo-Startschuss für seine Karriere? Erst ein Dreierpack bei der U21 des 1. FC Köln, dann ein Gastspiel im Profi-Training. Nun noch das Länderspieldebüt für Luxemburg und wohl ein neues Vertragsangebot des FC obendrauf. Alles innerhalb nicht mal eines Monats!

Ein turbulentes Leben, das kennt der gebürtige Kopenhagener Olesen dabei längst: Sechs war er, als die Familie aus Dänemark nach Luxemburg ging – der Fußball half, anzukommen.

Mathias Olesen: Ein Dreierpack in der Regionalliga als Durchbruch

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„Ich habe die Europaschule besucht. Dort gab es keine Luxemburgisch-Kurse. Die Sprache habe ich in meinem ersten Verein Mamer und danach in der Fußballschule in Monnerich gelernt“, sagte er kürzlich dem luxemburgischen „Tageblatt“. Über Eintracht Trier fand der Mittelfeldspieler 2019 in Köln eine neue fußballerische Heimat.

Nach guter Entwicklung in der U19 ist Olesen inzwischen Stammspieler bei der U21 – und sorgte dort Mitte Oktober so richtig für Aufsehen: Drei Tore beim 6:2 gegen Rot Weiss Ahlen in der Regionalliga, eigentlich gar nicht sein Aufgabenbereich.

Mathias Olesen führt den Ball im Training mit den FC-Profis.

Mathias Olesen (2.v.r.) beim Profi-Training des 1. FC Köln am 2. November 2021

1. FC Köln: Offenbar neues Vertragsangebot für Olesen

Prompt gab ihm FC-Übungsleiter Steffen Baumgart (49) eine Chance im Profi-Training, dort soll er sich nun öfter zeigen. Der Klub hat Olesen zudem einen neuen Vertrag angeboten, berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“. Denn: Aktuell läuft das Arbeitspapier des 20-Jährigen nächsten Sommer aus.

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Dann würde der FC auch einen A-Nationalspieler verlieren – am Donnerstag (11. November) debütierte Olesen für Luxemburg. In der Schlussphase durfte er beim 3:1 gegen Aserbaidschan mitwirken.

Olesen-Berater Serr: „Für den Jungen ist ein Traum in Erfüllung gegangen“

„Für den Jungen ist mit dem Debüt ein Traum in Erfüllung gegangen“, berichtete sein Berater Michael Serr (59) dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Der Ex-Bundesliga-Torhüter ist von seinem Schützling überzeugt: „Er ist technisch gut, beidfüßig und hat ein super Auge. Mathias ist ein guter Junge, wohlerzogen. Er wird seinen Weg gehen – da bin ich mir sicher.“

Die mögliche Vetragsverlängerung gehe man mit Bedacht an: „Wir sind in guten Gesprächen mit dem FC und schauen in Ruhe, was für alle Beteiligten die beste Lösung ist.“ Trotz der sich zuletzt überschlagenden Ereignisse bleibt auch Olesen im Interview mit dem „Tageblatt“ bescheiden: „Es wird sehr schwer, in den Bundesliga-Kader zu kommen, aber ich versuche mein Bestes und vielleicht springen dabei ein paar Minuten raus.“ Der FC scheint daran ebenfalls interessiert.

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