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Große Vision vor BVB-SpielRettungs-Versprechen beim FC: „Kader ist so gebaut“

Der 1. FC Köln empfängt den BVB zum Topspiel der Bundesliga. Der Aufsteiger braucht dringend Punkte im Abstiegskampf und muss dafür auch mal ein Topteam schlagen. Lukas Kwasniok hat eine entsprechende Vision.

Das Spiel in Augsburg war ein herber Dämpfer für den 1. FC Köln. Der Stachel saß auch unter der Woche noch tief am Geißbockheim. Lukas Kwasniok haderte: „Gegen Augsburg waren wir nicht am Peak. Die Energie hat gefehlt.“

Gegen den BVB am Samstag (7. März, 18.30 Uhr) kann sich die Mannschaft einen ähnlich blutleeren Auftritt gewiss nicht leisten. Dortmund stellt den zweitbesten Angriff der Liga und hat diese Saison bislang nur gegen die Bayern verloren (zweimal). Der FC dagegen hat den Topspiel-Topklub-Fluch.

Kwasniok: „Vision, eine große Mannschaft zu schlagen“

„Im Leben braucht es immer Visionen. Irgendwann ist immer das erste Mal. Wir haben noch kein Samstagabendspiel gewonnen. Es wird irgendwann Zeit. Es ist nicht so, dass wir sagen, wir setzen uns jetzt mal aufs Fahrrad, obwohl wir es gar nicht können. Wir können das“, ist Coach Kwasniok optimistisch.

Gegen Hoffenheim sprang im letzten Heimspiel immerhin der erste Punkt gegen ein Top-6-Team heraus, nun will man vor heimischem Publikum mit einem Dreier nachlegen. Augsburg ist aufgearbeitet, Kwasniok ist bereit für die Überraschung.

„Ich habe selten einen glücklicheren Menschen gesehen als mich diese Woche. Ich habe die totale Bereitschaft, füreinander da zu sein, gespürt. Das gibt mir die Überzeugung. Die Mannschaft hat die Vision, eine große Mannschaft zu schlagen“, sagt der Coach.

Denn der Trainer ist trotz der bescheidenen Phase – zwei Siege aus 15 Spielen – von der Qualität des Kaders überzeugt. „Die Phase ist nicht die beste, wir müssen sie aushalten. Aber wenn jetzt Corona käme, hätten wir unser Ziel erreicht. Wir haben bewiesen, dass wir es schaffen können, über dem Strich zu stehen. Das wollen wir in den nächsten zehn Spielen auch unter Beweis stellen“, sagte Kwasniok und gab ein Rettungs-Versprechen ab: „In Summe ist der Kader so gebaut, dass wir unser Ziel erreichen werden.“

Dafür braucht es im Endspurt aber jeden Einzelnen. Bislang war der FC im Laufe der Saison arg von Verletzungspech gebeutelt. Immer wieder fielen Schlüsselspieler aus. Im Hinspiel erwischte es Abwehrboss Timo Hübers, zwischenzeitlich fehlten sechs Verteidiger gleichzeitig. Erschwerte Bedingungen für einen Aufsteiger.

„Ich habe nie lamentiert, aber wir sind von Verletzungen gebeutelt. Es ist nicht leicht für einen Aufsteiger, wenn du mit der besten Elf gerade so ins Punkten kommst“, sagt Kwasniok.

Gegen den BVB entspannt sich die Lage immerhin etwas. Mit Alessio Castro-Montes und Linton Maina kehren zwei Schlüsselspieler zurück, Said El Mala ist ebenfalls wieder topfit und bereit für die Sensation.

So könnte der FC gegen den BVB spielen: Schwäbe - van den Berg, Simpson-Pusey, Özkacar - Castro-Montes, Martel, Krauß, Lund - Kaminski, El Mala, Ache

Training Lukas Kwasniok (1. FC Köln) beim Training mit Jahmai Simpson-Pusey.

„Weiß, wo Büros sind“

In diesem Fall würde Kwasniok beim FC freiwillig gehen