„Grill den Henssler“ Rúrik Gíslason kochte auf – heißes Liebesgeständnis

Promi-Koch und Kanidaten-Coach Ali Güngörmüs (links) mit „Let's Dance“-Gewinner Rúrik Gislason bei „Grill den Henssler“ am 15. August 2021.

Rúrik Gíslason heizte den Frauen bei „Grill den Henssler“ am 15. August ordentlich ein. Wenn's ums Private ging, blieb er allerdings so eiskalt wie ein isländischer Gletscherbach. Schade, Kochcoach Ali Güngörmüs (hinten) hätte sicher auch gern mehr erfahren.

Sinnliche Frauen-Power: Alle vier No Angels, die aktuell ja ein leidenschaftliches Comeback feiern, brachten am Küchen-Großmaul Steffen Henssler in der Sommer-Grillshow zum Schwitzen. Und dann sorgt auch noch Fußball-Schnuckelchen und „Let's Dance“-Sieger Rúrik Gíslason für komplette Enthemmung.

Magdeburg. Zugegeben, rohes, blutiges Fleisch (und, nun ja, natürlich auch Gemüse) auf den Grill zu pfeffern, ist natürlich ein archaisches Spektakel. Und das kann schon mal zu wüsten Höhlenmenschen-Manieren führen. Hoch und hitzig her ging es am Sonntagabend, 15. August, in der zweiten neuen Folge des Freiluft-Grillspektakels „Grill den Henssler - Sommer Special“, das von VOX vor 500 begeisterten Zuschauern in Magdeburg aufgezeichnet wurde.

Und das Brüllen, die wilden Sprüche und die gelegentlich ziemlich derben Anspielungen hatten nicht nur damit zu tun, dass endlich auch der Hamburger Feuerteufel Steffen Henssler, bekannt und gefürchtet nicht nur für sein loses Mundwerk, wieder mitten im Kampfgeschehen stand.

Zur Erinnerung: In der Vorwoche musste er noch wegen einer Fußverletzung das Treiben am Holzkohlengrill aus der distanzierten Beobachterperspektive begleiten. Diesmal steckte er offenbar voller Schmerzmittel: Der entzündete Fuß bremste ihn nicht aus.

„Grill den Henssler“: Vier Engel für Steffen 

Tatsächlich zeigte Henssler, der wie üblich vor Selbstbewusstsein strotzte, von Beginn an keine Angst. Auch nicht angesichts der Tatsache, dass sein Sender den medizinisch offenbar gerade erst frisch wieder hergestellten Grill-Macho gleich gegen eine Übermacht an Gegnern, darunter mit Nadja, Sandy, Lucy und Jessica die aktuelle Comeback-Tour-Originalbesetzung der erfolgreichsten deutschen Girl-Band No Angels, ins Rennen geschickt hatte.

Außerdem musste sich der 48-Jährige gegen Broilers-Sänger-Sammy Amara sowie gegen den isländischen Fußballstar Rúrik Gíslason, der zuletzt „Let's Dance“ gewann und dem seitdem auch hierzulande immer mehr Frauenherzen zufliegen, behaupten.

No Angels mit wahrhaft höllischer Aufgabe bei „Grill den Henssler“

Die Schlacht gegen die teuflischen Engel, die allesamt bestens eingespielt sind und deren Bewegungen auch an der Feuerstelle wie choreografiert wirkten, erwies sich dabei erwartungsgemäß als die härteste Prüfung.

Und das auch mit Blick auf die irre Aufgabe, die sich die No Angels ausgedacht hatten. Sie wollten, dass Henssler - im Vier-gegen-Einen-Wettkampf - in kürzester Zeit gleich je drei Burger-Varianten brutzelt.

Einen Kebap-Burger, einen Garnelen-Bratling sowie eine Vegan-Kreation. Alles in allem mussten dann von Henssler neun Burger auf den Tellern der strengen Jury aus Mirja Boes, Reiner Calmund und Christian Rach landen.

Jurorin Mirja Boes wähnt Hunde-Trockenfutter im veganen Burger

Und vor allem mit Mirja Boes saß eine besonders mäkelige Esserin am Tisch. Sie hatte schon beim Vorspeisen-Gang, den sich der Band-Frontmann Sammy Amara ausgedacht hatte, aufgestöhnt.

Es sollte um „Chicorée und Gin - zusammen in Flammen mit verstecktem Hüttenkäse und Kräuteröl“ gehen. Die Schauspielerin klagte da nur: „Die Zutaten in dieser Kombination machen mir Angst!“ Nur so viel: So schlimm schmeckte es dann offenbar doch nicht.

Sammy - unterstützt durch den Broilers-Bandcaterer Ole Plogstedt - gewann das Duell gegen Henssler. Beim Vegan-Burger musste Mirja Boes an Hunde-Trockenfutter denken. Lecker! Merke: Essen kann eben auch harte Arbeit sein.

„Grill den Rúrik“: Laura Wontorra beißt bei „Let's dance“-Sieger auf Granit

Besonders wenig zu beneiden war allerdings eine ganz andere Kollegin - nämlich Laura Wontorra. Deren Aufgabe ist es ja eigentlich, wie ein Springteufelchen zwischen den Feuerstellen hin und her zu flitzen, um die Grill-Gegner in Gespräche zu verwickeln und ihnen bestenfalls pikante Privatgeschichten zu entlocken.

Eine ziemlich undankbare Aufgabe, wenn man berücksichtigt, dass trotz aller Frotzeleien selbst Sprücheklopfer Steffen Henssler immer hoch konzentriert bei der Arbeit ist. Und Reden und Kochen gleichzeitig verlangt eben doch ein Höchstmaß an Aufgeschlossenheit.

„Grill den Henssler“ am 15. Augst 2021: Hier schauen Lucy Diakovska (frisch verliebt) und Jessica Wahls von den No Angels versonnen mit Gastgeber Steffen Henssler in die Ferne.

Bei „Grill den Henssler“ am 15. Augst 2021 betonte Lucy Diakovska von den No Angels (links), wie glücklich und verliebt sie sei. Bandkollegin Jessica Wahls und Gastgeber Steffan Henssler schauen sehr konzentriert.

Besonders knifflig war das bei Fußball-Schönling Rúrik Gíslason. Von ihm hätte Laura Wontorra, die sich sonst ja eigentlich pudelwohl fühlt auf dem Sportplatz, aber eben doch nicht so ganz bei Klatsch und Tratsch, gerne das eine oder andere Geheimnis erfahren.

Fies nur: Der Kicker hält den Ball eng am schönen Mann. Und er kommt mit Island eben aus einem Land, das zwar für hochgewachsene Blondschöpfe bekannt ist, nicht aber für Plaudertaschen.

Schnell kochte Frust bei der Moderatorin hoch: „Es ist reine Folter, wenn du dir journalistische Fragen überlegst und dann will keine Sau mit dir reden.“ Ach nö!

„Grill den Henssler“: Liebesglück mit No Angel-Lucy

Es wirkte fast, als ob wenigstens die kessen Mädels Laura Wontorra aus der Gossip-Falle helfen wollten. So öffnete sich wenigstens die feurige Lucy ein wenig. Ja, sie ist wirklich frisch verliebt. Und das hörte es sich nach wildem Liebeshormone-Sommergewitter an. „Wenn das Glück einen Menschen trifft, wird es zum Über-Glück“, schwärmte Lucy. „Gerade ist mein Leben viel zu schön, um wahr zu sein.“ Mit ihrer neuen Freundin zeigt sich Lucy Diakovska auf ihrem Instagram-Account.

Steffen Henssler ist mit Kim Kardashian befreundet

Fast hätte Laura Wontorra - völlig unerwartet - dann sogar von Steffen Henssler eine Art Frauen-Love-Story erfahren. Es war letztlich dann doch aber nur ein Gag, in dem seine Sprüche endeten. „Ich bin mit Kim Kardashian auf Instagram befreundet“, hatte er vielsagend gestanden und die Überraschung erst mal ausgekostet.

Dann fügte er aber mit gespielter Traurigkeit an: „Sie aber leider nicht mit mir, was ich sehr ärgerlich finde!“

Ähnlich herzlos sprang Rúrik, der sich als Dessert-Mann eigentlich ja „zum Vernaschen“ angeboten hatte, letztlich mit der wissbegierigen Moderatorin um. Rúrik mauerte ziemlich cool, als Laura Wontorra ihn in Liebesdingen aushorchen wollte. Immerhin gab es ja zuletzt Gerüchte, dass es hinter den Kulissen der Tanzshow heftig geknistert haben sollte.

Aber was lief konkret? Wie sieht's aktuell aus? „Ich habe mich echt gut verstanden mit jedem von ‚Let's Dance‘“, sagte der Kicker trocken. „Es war eine ‚Let's Dance‘-Family.“ Noch einmal musste Laura Wontorra da überdeutlich werden - und sie biss auf isländischen Granit. „Bist du Single oder hast du eine Freundin?“, wollte sie von Rúrik wissen. Und der bloß: „Jeder versucht, ein bisschen Private Life zu haben.“

Ein süßer Engel für Rúrik Gíslason – der lässt eher die Hölle zufrieren

Vielleicht wäre eine andere Taktik ohnehin zielführender gewesen. Denn Flirten kann der Junge! Und er sagt oft viel mehr mit Gesten, als er dafür sprechen muss. Die No Angels jedenfalls registrierten das prompt.

Und so flog auch Sängerin Sandy flugs herbei, als der Fußballer beim Soufflé-Schlagen Hilfsbedürftigkeit signalisierte. Und dann wurde es sogar richtig direkt - und schlüpfrig. „Nicht so steif? Kann ich nicht. Da bin ich nicht so gut drin“, säuselte Sandy. Und man hoffte, dass sie sich tatsächlich aufs Soufflé-Anrühren bezog.

Letztlich endete so die Show vielleicht nicht ganz jugendfrei, aber im Endresultat immerhin fair. Steffen Henssler hatte den Impro-Gang sowie das Burger-Duell gewonnen.

Auf der Gegenseite siegte Sammy mit seiner irren Vorspeisen-Idee sowie - Überraschung - Rúrik mit dem sinnlichen Island-Soufflé. Bei den Punkten ging's ebenfalls ausgewogen aus: 81 zu 81. Ende gut, alles gut, könnte man meinen.

Mitleid verspürte man da dann nur mit Laura Wontorra. Sie bekam nicht nur fast keine Antworten, sondern zum Schluss auch keinen Burger. Und um den hatte sie Steffen Henssler wiederholt angebettelt. Was für ein Schuft! (tsch)

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