Korvette „Köln“ Neues Kriegsschiff bekommt besondere Kölsch-Taufe – Henrieke Reker wird Patin

Das Kriegsschiff Köln auf dem Wasser

So soll die Korvette „Köln“ aussehen, wenn sie fertig ist.

Die Bundeswehr hat ein neues Kriegsschiff, die Korvette „Köln“. Am Donnerstag findet die Taufe statt – auf besondere Weise.

Nicht zum ersten Mal wird ein Kriegsschiff auf den Namen „Köln“ getauft. Der Name hat bei der Bundeswehr eine lange Tradition. Schon zum sechsten Mal wird ein Schiff den Namen tragen – angefangen beim Kriegsschiff „Cöln“, das vor Helgoland von einem britischen Torpedo versenkt wurde.

Wie ihre Vorgängerinnen wird die Korvette das Wappen der Stadt Köln tragen. Dabei wurde sie in Hamburg gebaut, in der Werft „Blohm + Voss“. Im August 2023 soll sie in den Dienst genommen werden.

Kriegsschiff der Bundeswehr wird mit einer Flasche Kölsch getauft

Am Donnerstag (21. April 2022) findet die Taufe des riesigen Kriegsschiffes bei „Blohm + Voss“ statt. Taufpatin ist die Kölner Bürgermeisterin Henriette Reker (65). Doch die Taufe läuft anders als bei anderen Kriegsschiffen ab. Denn statt mit Sekt oder Champagner wird die „Köln“ mit einer Flasche Kölsch getauft.

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Sonst wird das Tauf-Protokoll aber eingehalten: Auf das Durchschneiden der Haltelinie folgen drei „Hurras“ und die Nationalhymne. Schiffstaufen nehmen nach einem alten Brauch immer Damen vor. Dieses Mal hat Henriette Reker die Ehre.

Die Bundeswehr baut ein neues Marineschiff mit dem Namen Köln

Die Korvette „Köln“ der Bundeswehr in der Werft, hier ein undatiertes Foto, soll bald getauft werden.

Neben der „Köln“ sind übrigens vier weitere neue Korvetten in Arbeit, sie alle gehören zum Korvettengeschwader in Rostock-Warnemünde und werden nach den Städten Emden, Karlsruhe, Augsburg und Lübeck benannt.

„Ihre Hauptfähigkeiten sind das Überwachen und Aufklären von Seegebieten sowie nötigenfalls, Ziele auf See und an Land zu bekämpfen“, schreibt die Marine über die Schiffe der Braunschweig-Klasse: „Der geringe Tiefgang der Korvetten ermöglicht, dass sie auch sehr nahe an eine Küste heranfahren können. Das macht sie einerseits zu Spezialisten für enge Seegebiete wie die Ostsee, andererseits sind sie gerade deshalb insbesondere als multinationale Krisenreaktionskräfte geeignet.“ (ls)

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