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Platz 1 in DFB-Gruppe als Strafe? Bericht: „Ist Spanien daran interessiert, Erster zu werden?“

Jamal Musiala setzt sich gegen Jordi Alba und Dani Olmo durch.

Jamal Musiala (M.) setzt sich am 27. November 2022 im Spiel gegen Spanien gegen Jordi Alba (l.) und Dani Olmo durch.

In der deutschen WM-Gruppe E ist noch alles drin, die DFB-Elf kann aber nicht mehr Gruppensieger werden. Ist das sogar gut? Spanische Medien stellen die Frage, ob Spanien überhaupt Erster werden will.

Die deutsche Nationalmannschaft will ein Fiasko wie 2018 in Russland verhindern, bei der WM 2022 in Katar soll am dritten Gruppenspieltag gegen Costa Rica am Donnerstag (1. Dezember 2022, 20 Uhr/ARD und MagentaTV) das Achtelfinale klargemacht werden.

Klar ist: Die DFB-Elf braucht definitiv einen Sieg, kann aber in keinem Fall mehr Gruppensieger werden. Ist Platz zwei sogar besser als Platz eins?

„Marca“ titelt: „Ist Spanien daran interessiert, Erster zu werden?“

Von dieser kleinen „Verschwörung“ berichten nun spanische Medien. Am Montag titelte die „Marca“: „Die Gefahr für Spanien, Gruppenerster zu werden“.

Hintergrund ist folgender: Die ersten beiden Plätze der deutschen Gruppe E spielen im Achtelfinale – jeweils Erster gegen Zweiter – gegen die ersten beiden Plätze aus Gruppe F (Belgien, Marokko oder Kroatien).

Im möglichen Viertelfinale droht dem Sieger der Deutschland-Gruppe dann aber Schwergewicht Brasilien. Die „Marca“ geht deshalb so weit: „Ist Spanien einen Spieltag vor dem Ende der Gruppenphase wirklich daran interessiert, Erster zu werden?“

Luis Enrique: „Werden in das Spiel gegen Japan gehen, um zu gewinnen“

Dass Spanien im letzten Spiel gegen Japan aber absichtlich verliert, oder unentschieden spielt, um Zweiter zu werden, ist nahezu ausgeschlossen. Schließlich können die Südeuropäer bei verschiedenen Szenarien noch selber ausscheiden.

Spanien-Trainer Luis Enrique (52) sagte deshalb auch bereits: „Wir werden in das Spiel gegen Japan gehen, um zu gewinnen.“

Hinzu kommt, dass Platz zwei aus der Deutschland-Gruppe im Viertelfinale auf Portugal mit Superstar Cristiano Ronaldo (37) treffen könnte – eine ähnlich schwere Aufgabe wie die Brasilianer.

Dem DFB-Team dürfte aber egal sein, auf welche Schwergewichte es in den nächsten Runden treffen könnte. Denn erst einmal gibt es nur ein Ziel für die Mannschaft von Hansi Flick (57): Weiterkommen! (tsc)

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