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Zoff auf dem Platz und im NetzNach Pöbeleien: Union löscht BVB-Star aus Foto

Nach dem Spiel geht die Fehde online weiter: Zwischen Union Berlin und Emre Can geht es hoch her.

Emre Can hat mit Borussia Dortmund einen erfolgreichen Samstagabend erlebt. Doch für ihn persönlich hatte das Topspiel bei Union Berlin auch unschöne Momente.

Der BVB-Kapitän wurde von Fans der Eisernen bepöbelt und teilweise übel beleidigt.

„Nur für geladene Gäste“: Can plötzlich von Foto verschwunden

Aber was war der Auslöser für die ganze Aufregung? Can stand beim 3:0-Sieg der Schwarz-Gelben in der zweiten Halbzeit im Fokus. Zunächst geriet er nach einem Foul an Andrej Ilic mit seinem Kontrahenten aneinander. In der 58. Minute löste er eine Massenrangelei aus, weil er den Ball nicht freigab und Janik Haberer einen Stoß versetzte. Daraufhin zeigte ihm Schiedsrichter Hartmann die Gelbe Karte.

Lediglich zwei Minuten darauf, in der 60. Minute, stieg ihm Diogo Leite auf den Fuß. Die Reaktion von Can und sein darauffolgendes Wortgefecht mit dem Unparteiischen brachten die Fans von Union zur Weißglut. Um eine drohende Gelb-Rote Karte zu umgehen, holte BVB-Coach Niko Kovac seinen Kapitän in der 69. Minute vom Platz. 

Bereits im Vorfeld und auch während seiner Auswechslung hagelte es von den Tribünen üble Beleidigungen gegen Can, darunter auch Rufe wie „Hu*******“. Die Atmosphäre war extrem angespannt. Das berichtet „bild.de“.

Die Reibereien waren mit dem Abpfiff keineswegs beendet! Im Anschluss an die 0:3-Pleite von Union Berlin verlagerte sich der Streit ins Internet.

Auf der Plattform X zelebrierte der BVB seinen Triumph mit einem Schnappschuss von Nico Schlotterbeck, Maximilian Beier und eben Can. Die freche Caption zielte auf die Hausherren ab, die rund um das Spiel ihr 60. Vereinsjubiläum gefeiert hatten: „POV: Deine Gäste zum 60. Geburtstag stehen vor der Tür.“

Doch diese Provokation ließen die Hauptstädter nicht unbeantwortet. Prompt reagierte Union auf X und veröffentlichte eine manipulierte Fassung des Bildes – Emre Can war daraus einfach verschwunden! Der giftige Konter der Eisernen lautete: „Nur für geladene Gäste.“ Der Streit zwischen Union und Can geht also auch nach dem Abpfiff in die nächste Runde. 

Can selbst dürfte das Ganze jedoch kaltlassen. Seine Mannschaft ist seit zwölf Bundesliga-Partien ohne Niederlage, belegt den zweiten Rang in der Tabelle und hat den Rückstand auf die Bayern auf acht Zähler reduziert. Torwart Gregor Kobel sagte auf Nachfrage mit einem Lächeln über die Vorkommnisse rund um seinen Teamkollegen: „Ich glaube, er mag es. Ich glaube, es gefällt ihm. Ich spiele auch gerne auswärts. Ich feiere es auch noch, wenn da Stimmung aufkommt und da dicke Luft ist. So wie ich Emre einschätze, fand er es auch ganz cool.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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