Nach seinem Investoren-Deal mit der Porsche AG hat VfB-Boss Alexander Wehrle zur 50+1-Regel in der Bundesliga klar Stellung bezogen.
Nach Porsche-CoupVfB-Boss Wehrle äußert sich zur 50+1-Regel: „Wir müssen aufpassen“

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Der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart, Alexander Wehrle, bei einer Pressekonferenz am 4. April 2023.
Der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle (48) vom Bundesligisten VfB Stuttgart steht weiter zur 50+1-Regel im Profifußball.
„Ich bin ein ganz klarer Verfechter von 50+1, weil das den Fußball in Deutschland immer ausgezeichnet hat“, sagte Wehrle der „Bild“ am Freitag (7. Juli 2023). „Deshalb wünsche ich mir, dass wir dabei bleiben. Ich sehe aktuell keine Tendenzen, dass wir von dieser Regel wegwollen.“
Alexander Wehrle: „Ich bin ein ganz klarer Verfechter von 50+1“
Laut 50+1 können Investoren oder Anleger im Bereich der Deutschen Fußball Liga (DFL) keine Stimmenmehrheit an den Kapitalgesellschaften von Vereinen übernehmen. In der Premier League ist das dagegen möglich.
„Im Vergleich zu England sind wir durch 50+1 und deutlich geringere TV-Einnahmen im Nachteil. Wir müssen aufpassen, dass Top-Stars, wegen denen die Leute ins Stadion gehen, weiter in der Bundesliga spielen“, meinte Wehrle.
„Nachdem der Investoren-Deal der DFL nicht funktioniert hat, gilt es zu schauen, wie wir in Themen wie Internationalisierung, digitale Transformation und Infrastruktur investieren können, um über internationale Einnahmen die Lücke zur Premier League perspektivisch zu schließen“, erklärte der 48-Jährige.
Vor knapp zwei Wochen haben Wehrle und der VfB Stuttgart einen neuen Investoren-Deal eingetütet. Die Porsche AG und seine Tochtergesellschaft MHP sind mit einem finanziellen Engagement von rund 100 Millionen Euro bei den Schwaben eingestiegen. (dpa/fr)
