Christian Lindner FDP-Chef gibt erschütternde Todesnachricht bekannt

Relegations-Eskalation Hertha-Fan nach brutaler Attacke im Krankenhaus gestorben

Polizisten vor dem Hertha-Block im Olympiastadion Berlin.

Ein Hertha-Fan ist nach einem Angriff vor dem Olympiastadion im Krankenhaus gestorben. Das Symbolfoto vom 9. April 2022 zeigt Polizisten vor dem Hertha-Block im Stadion.

Über der Relegations-Rettung von Hertha BSC gegen den Hamburger SV liegt seit Dienstag ein schwerer Schatten. Einen Monat nach dem Hinspiel ist ein Fan der Berliner nach einer brutalen Attacke im Krankenhaus gestorben.

Für Hertha BSC endete das Relegations-Duell gegen den Hamburger SV dank der Bundesliga-Rettung glimpflich, mit einem Monat Abstand wird der Relegations-Triumph aber von einem dramatischen Zwischenfall in den Schatten gestellt.

Ein Fan der Berliner war nach dem Hinspiel (19. Mai 2022) vor dem Olympiastadion brutal angegriffen worden und ist am Dienstag (21. Juni 2022) im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Das teilte die Polizei am Folgetag mit.

Hertha BSC: Fan stirbt nach schwerem Angriff im Krankenhaus

Besonders tragisch: Der Angreifer hatte dem Vernehmen nach gar nichts mit dem Spiel zu tun. Zeugen berichteten, dass der mutmaßliche Täter ein Oberteil mit dem Vereinswappen von Hansa Rostock getragen habe.

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Als Beifahrer eines Autos mit Rostocker Kennzeichen sei er mit dem 55 Jahre alten Hertha-Fan in Streit geraten und zur weiteren Konfrontation aus dem BMW-Kombi ausgestiegen. Anschließend versetzte er seinem Kontrahenten, der bereits weitergehen wollte, einen Faustschlag ins Gesicht.

Das Opfer stürzte unglücklich und schlug mit dem Hinterkopf auf die Straße auf, zog sich dabei einen Schädelbruch zu. Nach der langen Behandlung erlag er in der Klinik schließlich seinen schweren Verletzungen.

Hertha-Fan tot geprügelt: Polizei sucht Täter aus Rostock

Das Landeskriminalamt ermittelt nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge gegen den flüchtigen Täter, der auch einen Monat nach der Tat nicht gefasst werden konnte. Er war zu Fuß vom Tatort geflohen, sein Begleiter im Auto davongefahren.

Zwischen Fans von Hertha BSC und Hansa Rostock kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Auseinandersetzungen. 2012 war ein Fan der Rostocker am Berliner Hauptbahnhof niedergestochen worden, Stunden zuvor hatten Hansa-Chaoten einen Zug mit Hertha-Fans attackiert.

Fünf Jahre später musste das Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal wegen Tumulten auf den Rängen, Pyrotechnik und brennender Banner mehrmals unterbrochen werden. (bc)

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