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Abstiegs-Angst immer akuter Hertha nach Heim-Pleite am Relegations-Abgrund – HSV vor Aufstieg

Der Hamburger SV jubelt vor seinem zu Tausenden mitgereisten Anhang über die Führung im Relegations-Hinspiel bei Hertha BSC.

Der Hamburger SV jubelt vor seinem zu Tausenden mitgereisten Anhang über die Führung im Relegations-Hinspiel am Donnerstag (19. Mai 2022) bei Hertha BSC.

Hertha BSC stolpert dem Bundesliga-Abstieg auch in der Relegation entgegen. Das Hinspiel gegen den Hamburger SV setzten die Berliner mit 0:1 in den Sand. Dem HSV steht damit dicht vor der Bundesliga-Rückkehr.

Das Abstiegsgespenst spukt immer bedrohlicher um das Berliner Olympiastadion! Durch die 0:1-Heimpleite gegen den Hamburger SV ist Hertha BSC dem Absturz in die 2. Bundesliga im Hinspiel der Relegation am Donnerstag (19. Mai 2022) ein weiteres großes Stück entgegen gestolpert.

In einer intensiven Partie mit wenigen Torchancen jubelte der HSV vor weit über 15.000 mitgereisten Fans über den entscheidenden Glückstreffer nach abgerutschter Flanke, der für den knappen Auswärts-Erfolg beim Team von Trainer Felix Magath (68) reichte. Am Montag können die Hanseaten jetzt ihre Bundesliga-Rückkehr nach vier Jahren perfekt machen.

Bundesliga-Relegation: Krummes Ding bringt HSV-Führung

Im restlos ausverkauften Olympiastadion, das viele Fans wegen langer Warteschlangen erst nach Anpfiff betreten konnten, war der Video-Beweis im Abnutzungskampf vor der Pause der große Protagonist.

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Erst gab es einen möglichen Handelfmeter für den HSV nach langem Video-Studium von Schiri Harm Osmers (37) wegen eines vorigen Handspiels nicht, dann wurde die vermeintliche Hertha-Führung durch Ishak Belfodil wegen einer haarscharfen Abseitsstellung aberkannt. Konsequenz: Keine Tore zur Pause.

Schiri Harm Osmers schaut sich im Relegations-Hinspiel eine mögliche Elfmeter-Szene für den Hamburger SV bei Hertha BSC an.

Schiri Harm Osmers schaut sich im Relegations-Hinspiel am Donnerstag (19. Mai 2022) eine mögliche Elfmeter-Szene für den Hamburger SV bei Hertha BSC an.

Nach knapp einer Stunde musste Keeper Oliver Christensen bei seiner Hertha-Premiere wegen zahlreicher Torwart-Ausfälle dann ein erstes Mal hinter sich greifen – und das war aus Berliner Sicht richtig ärgerlich. Ludovit Reis verrutschte eine Flanke von der linken Seite komplett, doch dadurch wurde der Ball länger und länger, landete schließlich über dem chancenlosen Schlussmann im Netz  (57.).

HSV nimmt Hinspiel-Vorsprung mit ins Relegations-Rückspiel

Riesen-Jubel auf dem Rasen, im Gästeblock und in vielen gekaperten Heim-Bereichen im weiten Rund. Weil die Hausherren bei der Ticket-Vergabe gepatzt hatten, konnten sich viele HSV-Fans mit Tickets in neutralen Bereichen eindecken. Der Hamburger SV schnupperte zum ersten Mal an der Bundesliga-Rückkehr und spielte anschließend so abgezockt, als habe er sich in den vier Jahren Wartezeit auf genau diesen Moment vorbereitet.

Hertha BSC kam zu vereinzelten Strafraumszenen, das ganz große Aufbäumen blieb aber aus. So fuhren die Nordlichter mit dem 1:0 zurück in die Hansestadt, wollen ihren knappen Vorsprung dort im Rückspiel am Montag (23. Mai) über die Zeit retten.

Hoffnungsschimmer aus Hertha-Sicht: Im vergangenen Jahr hatte mit dem 1. FC Köln ebenfalls der Bundesligist das Hinspiel 0:1 verloren. Mit dem Rücken zur Wand folgte im zweiten Duell in Kiel ein wilder Sturmlauf zum 5:1-Sieg und der am Ende souveränen Relegations-Rettung. Und doch machten die 90 Minuten in Berlin deutlich: Viel mehr als der verzweifelte Blick auf die Hoffnungs-Statistik bleibt der Hertha gegen den formstarken HSV nicht mehr.

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