Unter seinem Trainer Uwe Rösler ist der VfL Bochum kaum zu knacken. Eine lange Ungeschlagen-Serie hält auch in Münster.
Startelfdebüt genutztFC-Leihgabe trifft sehenswert bei Remis in Münster

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Imad Rondic (M.) beim Spiel gegen den VfL Bochum den Treffer zum 1:0.
Der VfL Bochum bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga seit mehr als zwei Monaten ungeschlagen. Im Westfalen-Duell bei Preußen Münster spielte der Erstliga-Absteiger am Freitagabend 1:1 (0:1) und baute seine Serie damit auf acht Spiele ohne Niederlage aus.
Bei seinem Startelfdebüt brachte Imad Rondic Münster in der 35. Minute mit einem sehenswerten Lupfer in Führung. Der Stürmer wurde vom 1. FC Köln bis zum Ende der Saison an Preußen verliehen. Beim Bundesligisten besitzt er noch einen Vertrag bis 2029. Eine Zukunft am Geißbockheim hat der 26-Jährige aber nicht mehr.
Rondic trifft per Lupfer gegen den VfL Bochum
Seine letzte Leihstation bei Rakow Czestochowa war nicht von Erfolg gekrönt: In 18 Pflichtspielen traf der Stürmer in der polnischen Liga nicht ein einziges Mal. Mit seinem Tor für Münster kann Rondic nun aber nach langer Zeit endlich mal wieder ein persönliches Erfolgserlebnis feiern.
Bochums Koji Miyoshi traf dann aber in der 59. Minute zum verdienten 1:1. Nach dem siebten sieglosen Spiel in Serie könnten die Preußen an diesem Wochenende noch auf einen direkten Abstiegsplatz zurückfallen.
Vor 10.642 Zuschauern war Bochum zunächst die überlegene Mannschaft und hatte in der 12. Minute auch die erste große Chance: Der Japaner Miyoshi scheiterte aber frei vor dem Tor an Münsters Keeper Johannes Schenk.
Der Tabellen-15. Münster hielt in diesem packenden Duell jedoch stark mit. Schon vor dem 1:0 behinderten sich Imar Rondic und Torge Paetow bei einer guten Preußen-Chance gegenseitig (26.).
Auch nach dem Ausgleich in der zweiten Halbzeit spielte der Außenseiter mutig nach vorn. Jano ter Horst (64.) und Paetow (66.) scheiterten noch zweimal am Bochumer Torwart Timo Horn.
Bei allem Engagement der Gastgeber war der VfL aber auch in der zweiten Halbzeit das gefährlichere Team. Allerdings spielte das Team von Trainer Uwe Rösler mehrere vielversprechende Angriffe zu unüberlegt aus. Die beste Chance zum 2:1 vergab Winter-Neuzugang Oliver Olsen in der Nachspielzeit (90.+3). (dpa/fr)

