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Ex-Schalke-Flop Di Santo beklagt sich: „Das hat keiner sehen wollen“ – Hoffnung auf Werder-Rückkehr

Werders Philipp Bargfrede und Schalkes Franco Di Santo kämpfen um den Ball.

Franco di Santo (r.) am 15. August 2015 am Ball für den FC Schalke gegen Bremen. Wenige Wochen vorher war er von der Weser in den Pott gewechselt.

Franco di Santo spielte in der Bundesliga für Werder Bremen und Schalke 04. Vor dem Duell der mittlerweile Zweitligisten am kommenden Wochenende spricht der Argentinier über seinen damaligen Wechsel.

Bremen. Werder Bremen und der FC Schalke 04 treffen am Wochenende erstmals in der 2. Bundesliga aufeinander. Das Duell der beiden Traditionsklubs wird auch Franco di Santo (32) genau verfolgen, der früher beide Farben vertreten hat. 2015 verließ er die Hanseaten für einen Wechsel nach Gelsenkirchen.

Der Argentinier nutzte dabei eine Ausstiegsklausel, der Wechsel ging ausgerechnet am ‚Tag der Fans‘ von Werder über die Bühne. Die Umstände bereut der 32-Jährige heute. Allerdings wehrt er sich gegenüber dem Portal „DeichStube“ gegen die Darstellung des raffgierigen Legionärs.

Franco di Santo wehrt sich gegen Geldgier-Vorwürfe nach Schalke-Wechsel

„Es wurde immer gesagt, ich sei dem Geld hinterhergelaufen. Aber das stimmt so nicht. Ja, der Schalke-Vertrag war besser als der in Bremen. Aber wenn es wirklich nur ums Geld gegangen wäre, wäre ich nach China oder Dubai gewechselt“, so di Santo.

Warum genau er dennoch von Werder zu Schalke ging, verrät der Stürmer nicht konkret. Er betont hingegen, wie glücklich er eigentlich an der Weser gewesen sei. „Ich war wirklich traurig, Werder zu verlassen“, sagt di Santo.

In dreieinhalb Jahren auf Schalke setzte sich der ehemalige Nationalspieler nie vollends durch, seine für einen Stürmer schwache Torquote (zwölf Treffer in 88 Pflichtspielen) war wiederholt Thema rund um den Klub.

Franco di Santo: „Dieser Klub hat mich zu einem Kind der Bundesliga gemacht“

„In der Saison 17/18, als wir uns mit Schalke als Vize-Meister für die Champions League qualifiziert hatten, gehörte ich mit 30 Einsätzen zu den Top-3-Spielern im Kader. Aber das hat kaum jemand sehen wollen“, ärgert sich di Santo. Er habe sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und dabei auch individuellen Erfolg untergeordnet.

Im Januar 2019 verließ di Santo, der aktuell in Argentinien bei San Lorenzo spielt, Deutschland, er liebäugelt aber schon länger mit einer Rückkehr. Nicht zu Schalke, sondern zu Werder Bremen: „Dieser Klub hat mich zu einem Kind der Bundesliga gemacht, er hat mich irgendwie in diese Liga geboren. Ich bin nach wie vor verliebt in Bremen.“ (F.N)

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