Bayern, BVB, Real & Co. Das sind die neuen Trikots der Top-Vereine – ein Klub setzt Anti-Trend

Serge Gnabry von München jubelt mit ausgebreiteten Armen über sein Tor zum 1:1.

Serge Gnabry und Bayern München präsentierten ihr neues Heimtrikot bereits im Spiel gegen den VfB Stuttgart am 8. Mai 2022.

Sie werden von den Fans heiß erwartet: Die Trikots der europäischen Top-Vereine für die Saison 2022/23. Ein Verein geht einen anderen Weg.

Die Saison 2021/22 ist abgeschlossen. Wie im Fußball üblich laufen die Planungen für die kommende Saison 2022/23 bereits auf Hochtouren.

Nicht nur die sportlichen Verantwortlichen der Vereine überlegen sich, welchen Spieler sie an Bord holen könnten. Auch die Ausstatter feilen hinter den Kulissen an den Designs für die neuen Trikots der Vereine. Wie üblich tauchen zahlreiche der vermeintlichen Entwürfe bereits vorab im Internet auf. EXPRESS.de gibt einen Überblick über die Top-Vereine – und zeigt eine große Überraschung.

Die neuen Trikots der internationalen Top-Klubs

FC Bayern München: Zehn Mal Deutscher Meister in Folge. In der Liga ist der FC Bayern München weiterhin das Maß aller Dinge. In den Pokalwettbewerben war in dieser Saison nach enttäuschenden Auftritten gegen Borussia Mönchengladbach und den FC Villarreal jedoch früher Schluss als gewollt.

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Die Bayern werden auch in der nächsten Saison im traditionell roten Heimtrikot von Ausrüster Adidas spielen. Was für den ein oder anderen Fan jedoch zumindest ungewohnt sein dürfte, sind die unterschiedlich dicken Querstreifen auf der Vorderseite.

Borussia Dortmund: Der BVB blickt auf die erste und letzte Saison mit Trainer Marco Rose (45) zurück und muss feststellen, dass die Leistungen hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind. Neben dem höchstwahrscheinlich zweiten Platz in der Bundesliga gab es das frühe Aus in DFB-Pokal, Champions League und Europa League. Edin Terzic (39) soll ab Sommer das Ruder rumreißen.

Das neue Heimtrikot der Dortmunder lässt ein wenig an alte Zeiten erinnern. Womöglich laufen die Borussen in der neuen Saison mit vertikalen schwarzen Streifen auf dem gelben Dress auf. In der Saison 2012/13 erreichte der BVB mit einem ähnlich gestalteten Trikot das Champions-League-Finale.

FC Arsenal: Das erste Mal seit der Saison 1995/96 war der Ex-Klub von Lukas Podolski (36) und Per Mertesacker (37) nicht im internationalen Wettbewerb vertreten. Mit Platz fünf qualifizierten sich die „Gunners“ in der Liga für die Europa League.

In der kommenden Saison spielt der FC Arsenal zu Hause im klassischen Rot mit einem Retro-Kragen von Ausrüster Adidas. Auswärts tritt die Mannschaft aus London im schwarz-grauen Trikot mit goldenen Akzenten an. Das dritte Trikot ist der Hingucker: Hellrosa mit schwarzem Kragen.

Manchester United: Nach der Rückkehr von Top-Star Cristiano Ronaldo (37) war die Euphorie im vergangenen Sommer groß. Doch nun hinken die „Red Devils“ den eigenen Ansprüchen erneut hinterher: Neben Platz sechs in der Liga steht das frühe Ausscheiden in den Pokalwettbewerben und der Champions League in den Statistiken für die Saison 21/22.

Das angebliche Trikot, in dem CR7 & Co. die Fans im Old Trafford in der kommenden Spielzeit begeistern wollen, zeigt eine Besonderheit: Der weiß abstehende Kragen von Ausrüster Adidas erinnert an das Design der Trikots aus den 90er-Jahren. Mit altem Glanz also zurück an die Spitze?

FC Liverpool: Die „Reds“ von Jürgen Klopp (54) befanden sich mit Manchester City in einem äußerst engen Zweikampf um die Meisterschaft in der Premier League. Am Ende gewann City den Titel, ebenso gewann Real Madrid die Chapions League. Der FC Liverpool entschied FA Cup und EFL-Cup für sich.

Die Spieler von der Anfield Road streifen sich in der nächsten Saison Trikots in einem etwas dunkleren Rot von Hersteller Nike über die Schultern. Große Akzente sind nicht zu erkennen. Schlicht soll das Trikot für die neue Saison sein.

Real Madrid: Die Königlichen aus Madrid wurden in der ablaufenden Saison mit großem Abstand spanischer Meister. Auch in der Champions League gelang der große Wurf. Real gewann das Finale gegen Liverpool. Lediglich im nationalen Pokal ist der Klub ausgeschieden.

Im Idealfall soll in der kommenden Saison der Meistertitel und die Champions League verteidigt werden. Helfen soll dabei ein königlich weißes Trikot von Ausrüster Adidas. Dessen ikonische drei Streifen setzten in einem hellen Lila im Schulterbereich die Akzente.

FC Barcelona: Die erste Saison seit 2003/04 ohne Superstar Lionel Messi (34) war eine einzige Enttäuschung: Ausscheiden in Pokal, Champions League und in der Europa League nach der Frankfurter Fan-Invasion im eigenen Stadion. Die Saison des FC Barcelona hätte wahrlich besser laufen können. Dennoch scheint es, dass der Umbruch unter Neu-Trainer Xavi (42) funktionieren könnte. 

In der kommenden Saison wollen die Katalanen dann in kreativ designten Trikots von Ausrüster Nike auflaufen. Das Heimtrikot erinnert an die Saison 2003/04 und ziert die neue Werbung von Sponsor und Streamingplattform Spotify.

Juventus Turin: Die „Alte Dame“ ist derzeit wohl eines der größten internationalen Sorgenkinder. Nach neun Titeln in Folge in der Serie A haben die beiden Mailänder Vereine AC und Inter Juve national den Rang abgelaufen. Auch international war bereits im Achtelfinale der Königsklasse Schluss.

Doch in der neuen Saison will die Mannschaft aus Turin wieder ihrem Status der vergangenen Dekade gerecht werden. Mit einem elektrisierenden Trikot von Ausrüster Adidas soll dies gelingen. Neben Vertikal-Streifen aus kleinen Dreiecken sind Blitze auf dem Logo des Hauptsponsors zu erkennen.

Premier League: Aufsteiger setzt Gegen-Impuls

Dass die Vereine mittlerweile jede Saison neue Trikots präsentieren, die sich häufig nur leicht von den Vorgängermodellen unterscheiden, ist längst Standard geworden. Mittlerweile entwickeln die Top-Klubs und ihre entsprechenden Ausrüster sogar gesonderte Trikots für die Champions League oder besondere Jubiläen.

Premier-League-Aufsteiger FC Brentford geht diesen Weg nicht mehr mit. Der Klub um den Dänen Christian Eriksen (30) gab bekannt, in der kommenden Saison mit dem Trikot der aktuellen Spielzeit auflaufen zu wollen. Damit setzt der Verein einen wahren Anti-Trend.

Die Mitgliedschaft in der Premier League bedeute für den Verein erhöhte Einnahmen aus Partnerschaften und TV-Geldern, was die Einnahmen durch den Trikot-Verkauf bei Weitem übersteige. Daher sei nun der perfekte Zeitpunkt, um etwas anderes auszuprobieren, ohne, dass dies einen wesentlichen Einfluss auf die Einnahmen des Vereins hätte, sagte Jon Varney, der CEO des FC Brentford.

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