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„Vorsätzliche Körperverletzung“ Bayern-Legende geht auf Kimmich los – und würde ihn rausschmeißen

Joshua Kimmich spielt mit dem FC Bayern München bei Union Berlin.

Bayern-Star Joshua Kimmich beim 5:2-Sieg bei Union Berlin am Samstag, 30. Oktober 2021.

Paul Breitner hat kein Verständnis für Joshua Kimmichs Zögern beim Impfen. Der frühere Spieler des FC Bayern München kritisiert den heutigen Star des Rekordmeisters heftig.

München. Die Impfdebatte um Nationalspieler Joshua Kimmich (26) bleibt hitzig. Nach Weltmeister Lukas Podolski (36) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (67) hat sich am Sonntag (31. Oktober 2021) auch eine Bayern-Legende zu Wort gemeldet – Paul Breitner (70).

Der ehemalige Nationalspieler hat Kimmichs Haltung scharf kritisiert. „Ich brauche mit niemandem darüber zu diskutieren, ob er sich impfen lassen soll oder nicht. Für mich gibt es nur die Richtung: Sich impfen zu lassen. Und da geht es nicht um eine Vorbildfunktion, sondern es geht um den Einzelnen. Wenn er sich dagegen entscheidet, dann habe ich null Verständnis dafür“, sagte Breitner im „Sonntags-Stammtisch“ des BR Fernsehen.

Die Debatte habe mit einer Vorbildfunktion „grundsätzlich überhaupt nichts zu tun, sondern es geht um ihn“, betonte der 70 Jahre alte frühere Führungsspieler des FC Bayern München.

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Paul Breitner über Joshua Kimmich: „Der hätte bei mir nicht gespielt“

Breitner halte es im konkreten Fall mit einer Aussage von Jürgen Klopp (54). Der Trainer des FC Liverpool hatte Anfang Oktober in der damals im englischen Fußball scharfen Debatte um ungeimpfte Profis sinngemäß gesagt, dass die Verweigerung einer Corona-Impfung wie Alkohol am Steuer sei.

Ex-Fußball-Nationalspieler Paul Breitner spricht bei einer TV-Show.

Paul Breitner bei einer TV-Show im Juli 2017

„Er meinte damit und hätte vielleicht auch sagen können: Sich nicht impfen zu lassen, ist potenzielle, vorsätzliche Körperverletzung“, meinte Breitner, der ungeimpfte Spieler nicht einsetzen würde.

Im Klartext: „Ich war fünf Jahre beim FC Bayern für die Mannschaft verantwortlich. Und der hätte bei mir – und auch die anderen vier (nicht-gemipften Profis, Anm. d. Red.) – diese Fünf hätten bei mir nicht gespielt, nicht einmal mit uns trainiert. Denen hätte ich gesagt: Leute, auf Wiederschauen! Da hinten, da könnt ihr den Berg rauf- und runterlaufen, aber hier nicht. Das geht nicht.“

Kimmich hatte vor einer Woche nach dem 4:0 der Münchner gegen Hoffenheim eingeräumt, bislang nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein. Das hatte vor allem heftige Kritik zur Folge. Er habe „persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht“, hatte Kimmich erklärt. Daraufhin war eine Debatte auch um eine mögliche Vorbildfunktion entbrannt. (dpa/mze)

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