Impfdebatte um Bayern-Star Merkel & Poldi schalten sich ein: Gewagte Kimmich-These

Der frühere Fußall-Nationalspieler Lukas Podolski lächelt

Lukas Podolski am 13. Januar 2019 in Gummersbach.

Die Angst vor einer Corona-Impfung: Berechtigt oder nicht? Nach den Aussagen von Joshua Kimmich ist eine Debatte entbrannt, in der sich nun auch Lukas Podolski und Angela Merkel zu Wort melden.

München. Ex-Nationalspieler Lukas Podolski hat Joshua Kimmich (26, FC Bayern München) in der Impfdebatte am 30. Oktober 2021 in Schutz genommen - und einen sehr gewagten Vergleich angebracht. „Jeder kann selber entscheiden, was er macht, und da verstehe ich nicht, warum man den Joshua Kimmich da so als Schwerverbrecher hinstellt“, sagte der 36-Jährige.

Podolski sieht den ungeimpften Profi des FC Bayern München, der zusammen mit Teamkollege Leon Goretzka die Spendenaktion „We Kick Corona“ ins Leben gerufen und finanziell unterstützt hat, in ein falsches Licht gerückt, wie er bei Bild sagt.

„Es wird dem Joshua auch nicht gerecht, ihn jetzt an den Pranger zu stellen für so was“, meinte Podolski, der in der öffentlichen Debatte sogar eine Art Impfzwang sieht: „Man zwingt einen ja fast schon, sich da was reinspritzen zu lassen, das ist ja das absurde. Der Druck wird ja jeden Tag erhöht.“

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Angela Merkel: Auf Kimmichs Fragen gibt es gute Sachargumente

Zuletzt hatte sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (67) zu dem Thema geäußert. „Interessant sind ja die Argumente, mit denen er seine Entscheidung begründet, denn es gibt auf seine Fragen und Zweifel sehr gute Sachargumente, die allgemein verfügbar sind“, sagte die CDU-Politikerin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS): „Vielleicht macht sich Joshua Kimmich darüber ja auch noch Gedanken. Er ist ja als sehr reflektierter Fußballer bekannt.“

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