BVB-Patzer stachelt Bayern an Jetzt wieder Zweiter: Nagelsmann-Team schießt Freiburg ab 

Die Stars des FC Bayern München jubeln über ein Tor in der Bundesliga gegen den SC Freiburg.

Gegen den SC Freiburg ließen die Bayern am Sonntag die Muskeln spielen und fuhren einen souveränen Heim-Erfolg ein.

Den Tabellenzweiten abgeschossen und Borussia Dortmund um drei Tore distanziert: Der FC Bayern hat mit dem 5:0 gegen den SC Freiburg endgültig die Jagd auf Spitzenreiter Union Berlin eröffnet.

Der FC Bayern hat sich nach dem zehnten Bundesliga-Spieltag zumindest wieder als erster Verfolger des enteilten Tabellenführers Union Berlin in Stellung gebracht. Am Sonntag (16. Oktober 2022) lösten die Münchner durch ein souveränes 5:0 den SC Freiburg als Tabellenzweiten ab.

Angestachelt vom Patzer des eigentlichen Titel-Konkurrenten Borussia Dortmund beim Primus aus der Hauptstadt überrollten die Bayern den SC mit offensiver Wucht und einem defensiv diesmal weitgehend routinierten Auftritt.

FC Bayern lässt dem SC Freiburg keine Chance

Hasan Salihamidzic klatschte sich hochzufrieden mit Uli Hoeneß ab, und auch Oliver Kahn hatte diesmal keinen Grund, aufgebracht von seinem Stuhl zu rutschen. Der FC Bayern hat im zweiten Topspiel des Super-Sonntags seine Ergebniskrise in der Bundesliga vorerst beendet. Die Bosse waren in bester Feierlaune.

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Angeführt von einem starken Dreigestirn aus Eric-Maxim Choupo Moting, Leroy Sane und Serge Gnabry schob sich die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann an den Freiburgern vorbei und ist als Tabellenzweiter nun der erste Verfolger von Union Berlin.

Der Rückstand beträgt nach dem zweiten Sieg in den vergangenen sieben Spielen aber noch vier Punkte, Freiburg hat einen Zähler weniger. Im Gegensatz zu den vergangenen Spielen in der Bundesliga erwies sich der Rekordmeister als effizient im Abschluss.

Bayern-Offensive kommt gegen Freiburg ins Rollen

Gnabry brachte die Münchner nach starken Anfangsminuten der Gäste früh in Führung (13.). Der auffällige Choupo-Moting, der schon an der Entstehung des ersten Treffers beteiligt war, erhöhte nach Vorlage von Sane (33.) und legte diesem wiederum das 3:0 (53.) auf. Danach lupfte Sadio Mane auf Zuspiel von Gnabry ein (56.), auch Marcel Sabitzer durfte noch ran (80.).

In der intensiven Anfangsphase hatte der FC Bayern Schwierigkeiten, das Spiel und den Gegner in den Griff zu bekommen. Freiburg presste hoch, war giftig in den Zweikämpfen, machte die Räume eng und unterband dadurch einen kontrollierten Spielaufbau der Münchner.

Doch schon mit dem ersten schnellen Angriff gingen die Bayern in Führung: Nach einer Hereingabe des emsigen Davies scheiterte Sane zunächst an Mark Flekken, den abgewehrten Ball köpfte Gnabry ein. Die Münchner waren danach wesentlich besser im Spiel und erhöhten den Druck, schraubten das Ergebnis mit zunehmender Spielzeit immer weiter in die Höhe. (dpa/bc)

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