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Interviews per Drohne während des Spiels? DFL-Geschäftsführerin Hopfen mit Visionen für den deutschen Fußball

Sie möchte den deutschen Fußball revolutionieren - DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen.

Die DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen bei der Messe für Sportsinnovationen 2022 am 11. Mai.

Die DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen möchte den deutschen Fußball mit Digitalisierung und Innovationen weiter entwickeln. Auf der Messe für „Sports-Innovation 2022“ stellt sie ihre Zukunftsvisionen vor.

Donata Hopfen (46) ist die Nachfolgerin von Christian Seifert (53) als Geschäftsführerin bei der DFL. Wirtschaftlich und in Sachen Innovationskraft hatte Seifert die Deutsche Fußball Liga bereits auf ein höheres Level gebracht. Doch Hopfen hat noch ganz andere Zukunftsvisionen.

Auf der Sport- und Technologiemesse „Sports-Innovation 2022“ teilte sie mit, dass sie mit der Bundesliga die digitalste Fußball-Liga der Welt werden will. Der Kern soll dabei bestehen bleiben, jedoch bieten sich durch den technologischen Fortschritt viele Möglichkeiten, die noch nicht genutzt wurden.

DFL-Chefin Hopfen: „Wollen digitalste Fußball-Liga der Welt sein!“

Hopfens erster Punkt, mit schnellerem 5G-Internet und Virtual-Reality-Features ein ganz neues Erlebnis am Smartphone zu schaffen. Zudem, mit den 29 TV-Kameras, die ein Fußballspiel in der Bundesliga begleiten, sollen die Bilder noch spektakulärer und vielfältiger werden.

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Beispiele dafür wären Kameras mit Cinematic-Look, die eine ganz besondere Fokussierung haben. Mini-Drohen, die über den Platz fliegen, oder die Rail- und Rocketcams, die unter dem Stadiondach oder am Spielfeldrand ganz neue Perspektiven zeigen.

Die wahrscheinlich revolutionärste Entwicklung: per Mini-Drohne On-Field-Interviews mit Spielern während des Spiels zu machen – vor Elfmetersituationen zum Beispiel. Des Weiteren erklärt Hopfen, dass in Zukunft mehr Interaktivität für Fans möglich sein soll.

Während des Spiels Interviews per Mini-Drohne mit Spielern

Zuschauer sollen ihre eigene Bundesliga-Konferenz konfigurieren, Highlight-Szenen wiederholen und individuelle Spieldaten abrufen können. In einem sogenannten „Tactical Feed“ sollen ebenfalls alle 20 Feldspieler im Blick behalten werden und Leistungsdaten am Bildschirmrand angezeigt werden.

Hopfen möchten die Innovationen von Seifert weiter führen und will das Zuschauen bei einem Fußballspiel weiterentwickeln. Eben auch mit Mediennutzungsverhalten, vor allem von jüngeren Generationen, soll das noch besser und spezifischer funktionieren. „Irgendwann wird jeder Fan seine eigene, speziell auf ihn zugeschnittene Übertragung sehen.“ so die DFL-Chefin.

Die größten Widersacher bei dem Projekt sind die traditionellen Fans. Dabei stellt Hopfen klar, „dass jeder, der mit Bier und Bratwurst einfach 90 Minuten Fußball genießen möchte, das auch künftig genauso machen können!“ (fr)

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