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Amateure nominieren Peters und Neuendorf Wahl zum neuen DFB-Präsidenten wird Kampfabstimmung

Peter Peters geht mit einer Urkunde in der Hand auf den Platz.

DFB-Interims-Vizepräsident Peter Peters bringt die Urkunde zur Verabschiedung von Joachim Löw am 11. November 2021 in Wolfsburg auf den Platz.

Bei der Suche nach einem neuen DFB-Präsidenten hat der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen die Nominierung von Mittelrhein-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Interimspräsident Peter Peters bestätigt.

Frankfurt. Bei der Suche nach einem neuen DFB-Präsidenten bahnt sich eine Kampfabstimmung an. Die 21 Landesfürsten konnten sich trotz monatelanger Beratungen nicht auf einen einzigen Kandidaten einigen. Aus dem Amateur-Lager erfolgte neben der erwarteten Nominierung von Mittelrhein-Chef Bernd Neuendorf (60) etwas überraschend auch die Aufstellung des aus dem Profi-Bereich kommenden DFB-Interimspräsidenten Peter Peters (59).

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) stehe „vor großen Herausforderungen und Veränderungen. Daher ist es uns in Westfalen wichtig, diesen Neuanfang mit einem echten demokratischen Prozess zu beginnen“, sagte Gundolf Walaschewski, Präsident vom Westfälischen Fußball- und Leichtathletik-Verband (FLVW), der sich darauf freue, „von beiden Kandidaten ein Programm und ein Team vorgestellt zu bekommen“, hieß es.

„Es sind zwei Kandidaten mit großem Potenzial und vielen Ideen für den deutschen Fußball“, sagte Walaschewski. Davon sei das „FLVW-Präsidium überzeugt und hat sich deshalb einstimmig für diesen Schritt entschieden“. Beim DFB-Bundestag am 11. März 2022 könnte es damit zu einer Kampfkandidatur kommen. Eigentlich hatten die Chefs der Landes- und Regionalverbände durch einen einzigen gemeinsamen Vorschlag bereits im Vorfeld für klare Verhältnisse sorgen wollen.

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Bernd Neuendorf spricht bei einer Pressekonferenz.

Bernd Neuendorf (hier bei einer Pressekonferenz am 12. Oktober 2016) kandidiert ebenfalls für das Amt als DFB-Präsident.

Dadurch werden die Karten im Machtpoker um die DFB-Spitze neu gemischt. Die Amateure wollten nicht zuletzt auf Druck von Rainer Koch (62), der nach dem Rücktritt von Fritz Keller (64) gemeinsam mit Peters den DFB interimsweise führt, durch einen einzigen gemeinsamen Vorschlag für klare Verhältnisse sorgen.

Die Nominierung von Profi-Vertreter Peters durch seinen Heimatverband verschiebt die Kräfteverhältnisse bei der Abstimmung vermutlich spürbar: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte bereits angekündigt, im Falle einer Nominierung von Peters durch wenigstens einen Amateur-Verband für ihren scheidenden Aufsichtsrats-Chef zu stimmen.

Noch offen ist die Nominierung einer Kandidatin durch die Frauen-Initiative „Fußball kann mehr“. Die Gruppe um Katja Kraus (50) hatte in den vergangenen Monaten nach den jahrelangen Querelen in der DFB-Spitze mehrfach für eine Frau an der Spitze des größten Sportfachverbandes der Welt geworben. (msw/dpa/sid)

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