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Interessiert nicht nur FC-Fans So werden die deutschen Europa-Tickets vergeben – reicht sogar Platz sieben?

Anthony Modeste und Jan Thielmann vom 1. FC Köln jubeln gegen den SC Freiburg.

Mittendrin im Europa-Rennen: Der 1. FC Köln um Anthony Modeste und Jan Thielmann, die hier das 1:0 am 5. Februar 2022 gegen den SC Freiburg bejubeln.

Sieben Europa-Pokal-Teilnehmer stellt die Bundesliga – doch wer spielt wann wo? EXPRESS.de erklärt die deutsche Ticket-Vergabe für Champions League, Europa League und Europa Conference League.

Wie können es der 1. FC Köln und die anderen Bundesliga-Klubs nächstes Jahr nach Europa schaffen? Inzwischen gibt es mit Champions League, Europa League und der Conference League drei Wettbewerbe – und umso mehr Sonderfälle. EXPRESS.de fasst vor der heißen Phase der Saison 2021/22 zusammen, was, wann und wie in Deutschland für den internationalen Wettbewerb reicht.

Alle Infos zu deutschen Startern im Europapokal

Auch 2022/23 dürfen wieder sieben deutsche Teams international starten.

Champions League: Die vier besten Teams der Bundesliga sind direkt in der Gruppenphase dabei. Den Umweg über die Qualifikation muss aus Deutschland schon seit 2018 keiner mehr gehen.

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Europa League: Der DFB-Pokal-Sieger und der Bundesliga-Fünfte sind auf jeden Fall in den Gruppen-Lostöpfen. Erst 2021 fiel die Quali für deutsche Teams weg.

Europa Conference League: Der Sechstplatzierte der Bundesliga steigt in der finalen Playoff-Runde vor der Gruppenphase ein.

Die Ausnahmen...

...wenn der DFB-Pokal-Sieger bereits qualifiziert ist: Sollte der DFB-Pokal-Sieger bereits über die Bundesliga international dabei sein (also auf Platz eins bis sechs abschließen), geht der reservierte Europa-League-Platz sozusagen zurück an die Liga. Kommt bei den Pokal-Halbfinalisten für Union Berlin, RB Leipzig und den SC Freiburg infrage.

Der Tabellensechste wäre dann ebenfalls in der Europa League dabei – so oder so spielt der Pokal-Sieger also mindestens in der zweiten Schublade der europäischen Wettbewerbe. Der übrigbleibende Conference-League-Platz geht dafür an den Siebten. 2020/21 rutschte Union Berlin so noch nach Europa.

...wenn Bayern München die Champions League gewinnt: Würde natürlich unabhängig davon gelten, welcher deutsche Klub den Henkelpott holt – Leipzig, Dortmund und Wolfsburg sind allerdings schon in der Gruppenphase ausgeschieden. Darum geht's: Ein Champions-League-Sieg berechtigt automatisch zur Teilnahme an der Königsklasse in der Folge-Saison. Sollten die Bayern in der Liga also nicht unter die ersten vier kommen, gäbe es insgesamt fünf deutsche Startplätze. Sollten die Münchener über die Bundesliga gleichzeitig eine Europa- oder Conference-League-Berechtigung holen, würde diese für deutsche Teams schlicht verfallen.

Das alles kann in dieser Saison aber wohl getrost vergessen werden, solange der FCB mal wieder im Meisterschaftskampf vornewegmarschiert. Seit Einführung der Champions League 1992/93 fand die Regel in Deutschland übrigens noch nie Anwendung – die Bayern holten gleichzeitig immer auch den Meistertitel, Borussia Dortmund wurde 1997 gerade noch Dritter (damals hatte Deutschland drei feste Startplätze).

...wenn ein deutscher Verein die Europa League gewinnt: Das deutlich realistischere Szenario: Ein deutscher Klub schnappt sich die Europa League, kommt aber in der Liga nicht unter die besten vier Teams. Auch der Europa-League-Sieger erhält ein automatisches Startrecht in der Königsklasse. Könnte somit also ebenfalls zu fünf Champions-League-Plätzen für Bundesliga-Klubs führen.

In der K.o.-Phase der Europa League sind nach dem Dortmund-Aus noch drei deutsche Vertreter dabei: RB Leipzig, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt. Alles Europa-erprobte Teams, die einen Champions-League-Platz über die Liga allerdings längst nicht sicher haben. Sollte dieses Szenario eintreten, würde das von einem möglichen Europa-League-Gewinner über die Bundesliga erreichte Europa- oder Conference-League-Ticket ebenso gestrichen.

...die Knobel-Aufgabe: Wenn beide Europapokale von deutschen Klubs gewonnen werden: Sechs deutsche Teams in der Champions League kann es nicht geben. Selbst dann nicht, wenn sowohl der Königsklassen- als auch der Europa-League-Sieger aus Deutschland kommen und gleichzeitig keinen der ersten vier Bundesliga-Plätze belegen. Grundsätzlich dürfen maximal fünf Teams aus demselben Nationalverband in der Champions League starten.

Wie die Vergabe dann genau aussehen soll, regeln zahlreiche komplizierte Sonderfälle in den entsprechenden UEFA-Statuten unter Punkt 3.07. Allein dadurch, dass sich Bayern München höchstwahrscheinlich auch über die Liga für die Königsklasse qualifizieren wird, sind diese Szenarien allerdings praktisch beinahe ausgeschlossen.

Was nicht (mehr) möglich ist: Ein Conference-League-Sieger ist wiederum automatisch in der Europa League dabei. Entsprechend würde dann wiederum auch die Plätze-Vergabe in der Liga angepasst. Der deutsche Vertreter in dieser Saison, Union Berlin, ist allerdings bereits ausgeschieden.

Über die UEFA-Fair-Play-Wertung werden schon seit 2015 keine internationalen Startplätze mehr vergeben, stattdessen gibt es für den fairsten Nationalverband ein Preisgeld. Seit 2015/16 hat der unterlegene DFB-Pokal-Finalist ebenso keine direkte Chance mehr aufs europäische Geschäft. (kmh)

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