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UEFA reagiert auf Ukraine-Krise Paris statt St. Petersburg und keine Spiele mehr in Russland

Blick auf die Gazprom-Arena in St. Petersburg

Die Gazprom-Arena in St. Petersburg: Hier sollte am 28. Mai 2022 das Finale der Champions League steigen. Doch dazu wird es nun nicht kommen.

St. Petersburg verliert das Finale der Champions League: Das Exekutivkomitee der UEFA trat am Freitag zusammen und verlegt den Spielort nach Paris.

Der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine sorgt auch für eine Krise im Fußball. Jetzt handelt auch die UEFA und entzieht Russland das Champions-League-Finale! Aber nicht nur das: Spiele der Klubs aus Russland und der Ukraine müssen ab sofort auf neutralem Boden stattfinden!

Bislang sollte am 28. Mai 2022 in der Gazprom-Arena in St. Petersburg, Heimatstadt des russischen Präsidenten und Aggressors Wladimir Putin, das Finale der Champions League stattfinden. Doch nach dem russischen Angriff auf die Ukraine berief die Europäische Fußball-Union eine außerordentliche Sitzung des Exekutivkomitees am Freitag (10 Uhr) ein.

UEFA bewertet Situation nach Russlands Angriff neu

Dort wurde die Situation neu bewertet und entschieden: In St. Petersburg kann kein Finale stattfinden. Das teilte die UEFA am Freitag (25. Februar 2022) mit. Die Verlegung des Champions-League-Endspiels ist beschlossen!

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Nach Informationen der Press Association hatte die UEFA mit Blick auf das Spiel Notfallpläne erarbeitet. Bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten musste aufgrund der Corona-Pandemie der Final-Austragungsort gewechselt werden. 2021 hatte das Finale in Istanbul stattfinden sollen, 2022 war eigentlich München vorgesehen, dann wurde aber St. Petersburg vorgezogen.

Stade de France statt England-Alternative

Nun wird die russische Metropole aber ausscheiden – und das Finale in einem anderen Land stattfinden. Im Gespräch war ein Austragungsort in England, vor allem wenn es wie im Vorjahr zwei Klubs aus der Premier League ins Finale schaffen sollten. Doch die UEFA entschied sich für Paris und das Stade de France – und bedankte sich bei Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron für die Hilfe in der Angelegenheit. Anstoß ist weiter am 28. Mai um 21 Uhr.

Zudem müssen sich russische Klubs, die in internationalen Wettbewerben agieren, künftig neutrale Spielorte aussuchen. Es wird bis auf Weiteres weder Spiele auf russischem noch auf ukrainischem Boden geben. Fraglich ist noch, ob das auch für die WM-Playoffs der russischen Nationalmannschaft gilt. Die potenziellen Gegner Polen, Schweden und Tschechien haben schon angekündigt, nicht auf russischem Boden antreten zu wollen.

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