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Hätten Sie’s gewusst? Bundesliga-Schiri Ittrich stellt Fußballfans knifflige Regelfrage

Schiedsrichter Patrick Ittrich unterhält sich mit Kölns Trainer Steffen Baumgart nach der Partie.

Beim Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Augsburg zeigte Schiedsrichter Patrick Ittrich Steffen Baumgart den Gelben Karton. Das Foto ist vom 10. Dezember 2021.

Für guten Fußball braucht es nicht nur gute Spielerinnen und Spieler, sondern auch gute Referees, die die Partien geordnet und regelkonform leiten. Einer von ihnen testete jetzt die Regel-Kenntnisse der Fans.

Nicht nur die Spieler der Fußball-Bundesliga bereiten sich im Trainingslager auf die anstehende Saison vor, auch die Schiedsrichter müssen sich in diesen Tagen fit machen.

Die Bundesliga-Referees sind aus diesem Anlass im mittelfränkischen Herzogenaurach zusammengekommen und müssen ihr Können bei Laufprüfungen, Videoanalysen und im Bereich Regelkunde unter Beweis stellen.

Bundesliga: Schiedsrichter Patrick Ittrich hat knifflige Regelfrage

Mit dabei ist auch Patrick Ittrich (43), der neben seiner Schiri-Tätigkeit hauptberuflich als Polizist arbeitet. Bei Twitter wandte sich der 43-Jährige Hamburger am Freitag (8. Juli 2022) an seine Follower, um das Regelwissen seiner Community auf die Probe zu stellen.

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Dazu postete er den gesamten Fall bei Twitter: „Ein Schiedsrichter-Ball im Strafraum wird mit dem Torwart ausgeführt. Als der Schiedsrichter den Ball fallen lässt, lässt der Torwart diesen vor sich liegen und wartet auf Spieler seiner Mannschaft, die in Stellung laufen. Dies nutzt der zuvor auf korrektem Abstand stehende Stürmer aus, läuft zum Ball und schießt diesen ins Tor. Wie entscheidet der Schiedsrichter?“

Hilfe von fachkundigen Regelexperten wollte Ittrich dabei aber nicht haben und machte im Post darauf aufmerksam, dass sich die Kollegen des Schiri-Blogs Collinas Erben bitte nicht zu der Thematik äußern sollen.

Bundesliga: Schiri Patrick Ittrich gibt die Antwort auf seine Regelfrage

„Ich bin Twitterer, also kommt es erstmal drauf an, für wen. Ist der Stürmer einer meiner Mannschaft, zählt das Tor natürlich. Beschwert sich der Torhüter, sofort Gelb. Ist der Torhüter von meiner Mannschaft, dann gibt es Abstoß und rote Karte für den Stürmer“, antwortete ein witzelnder User in der Kommentarspalte.

Auch der Journalist und Taktik-Experte Tobias Escher (34) nahm sich der Frage direkt an und kommentiert mit einem Augenzwinkern: „Entscheidung einfach an den VAR delegieren, der soll das schnell nachschlagen.“

In Klammern fügte Escher darunter seine tatsächliche Einschätzung an: „Korrekte Antwort lautet Abstoß, oder? Aus einem Schiedsrichterball darf ja nicht direkt ein Tor entstehen.“

Ittrich bestätigte Eschers Vermutung. Laut ihm wurde der Ball in der beschriebenen Situation zwar korrekt ins Spiel gebracht, es habe aber die Berührung eines zweiten Spielers gefehlt, die bei einem Schiri-Ball vor der Torerzielung vonnöten sei. Daher müsse ein Abstoß erfolgen.

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