Bundesliga: Fan-Comeback im Überblick Die Zuschauer-Pläne am Wochenende in den Stadien

Noah Katterbach dribbelt im Zweikampf mit Josip Stanisic vom FC Bayern.

Zuschauer dürfen am ersten Bundesliga-Spieltag wieder in die Stadien. Das Foto zeigt Noah Katterbach (r.) im Duell mit Josip Stanisic am 17. Juli.

Wenn die Bundesliga startet, dürfen auch die Fans zurück in die Stadien. Doch die Regeln sind unübersichtlich. 

Köln. Die Bundesliga legt los, und die Fans kehren zurück - zum Start an diesem Wochenende füllen sich die Tribünen wieder.

Am Dienstag hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länder bestätigt, was zuletzt schon galt: An Sportgroßveranstaltungen dürfen bis zu 25.000 Zuschauer teilnehmen, allerdings maximal die Hälfte der Gesamtkapazität. Ab einer Inzidenz, die stabil über 35 liegt, gelten allerdings weitere Einschränkungen.

Die Politik sagt zudem: Ins Stadion dürfen nur geimpfte, genesene oder getestete Fans. Die Klubs verschärfen diese Regel allerdings teilweise. So öffnen etwa der 1. FC Köln und Borussia Dortmund ihre Türen überwiegend für Geimpfte und Genesene, für Getestete bleibt nur ein kleines Kontingent.

Bundesliga im Überblick: Wo wie viele Zuschauer zugelassen sind

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Ligaweit werden sich am Wochenende damit völlig unterschiedliche Zuschauerzahlen ergeben. Der Überblick:

Borussia Mönchengladbach - Bayern München (Fr., 20.30 Uhr)

Geplante Auslastung: 23.000

Kapazität: 54.041

Weitere Informationen: Alle Tickets sind personalisiert. In das Stadion dürfen Personen, die die 3G-Regeln erfüllen. Die Inzidenz stieg zwar zuletzt über 35, der Auftakt ist davon aber noch nicht betroffen.

Union Berlin - Bayer Leverkusen (Sa., 15.30 Uhr)

Geplante Auslastung: 11.006

Kapazität: 22.012

Weitere Informationen: Obwohl die Inzidenz in der Stadt Berlin in den vergangenen Tagen über 35 liegt, erhielt Union laut „Kicker“ von der zuständigen Senatsverwaltung aufgrund des „sehr guten“ Hygienekonzepts eine Ausnahmegenehmigung.

FC Augsburg - TSG Hoffenheim (Sa., 15.30 Uhr)

Spieler des FC Augsburg und Bayer 04 Leverkusen sind bei einem Geisterspiel als Silhouette zu sehen.

In der WWK-Arena (hier am 21. Februar) werden 10.700 Zuschauer erwartet.

Geplante Auslastung: 10.700

Kapazität: 30.660

Weitere Informationen: Die Augsburger haben den Gästen aus Hoffenheim ein Ticket-Kontingent zur Verfügung gestellt, ein Ausnahmefall in Coronazeiten.

Arminia Bielefeld - SC Freiburg (Sa., 15.30 Uhr)

Geplante Auslastung: 13.750

Kapazität: 26.515

Weitere Informationen: Auch die Arminia setzt die 3G-Regel um. Die Inzidenz lag lange genug unter 35, um eine 50-prozentige Auslastung zu erlauben.

Wolfsburgs Trainer Mark van Bommel gibt im Stadion ein Interview.

Der VfL Wolfsburg und sein neuer Trainer Mark van Bommel (hier am 30. Juni)  freuen sich auf den Saisonauftakt.

VfL Wolfsburg - VfL Bochum (Sa., 15.30 Uhr)

Geplante Auslastung: 12.755

Kapazität: 30.000

Weitere Informationen: Auch der VfL Wolfsburg darf trotz hoher Inzidenz aufgrund einer Ausnahmegenehmigung mehr Zuschauer begrüßen.

VfB Stuttgart - Greuther Fürth (Sa., 15.30 Uhr)

Geplante Auslastung: 22.500

Kapazität: 60.441

Weitere Informationen: Beim VfB gilt „bis auf Weiteres“ die 3G-Regel. Gegen Fürth dürfen also geimpfte, genesene und getestete Fans in die Mercedes-Benz-Arena.

Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt (Sa., 18.30 Uhr)

Geplante Auslastung: 25.000

Kapazität: 81.365

Weitere Informationen: 24.000 Zuschauer werden mit einem Impfnachweis oder Genesenen-Status Zutritt erhalten. 1000 Karten gehen an negativ getestete Personen.

FSV Mainz 05 - RB Leipzig (So., 15.30 Uhr)

Geplante Auslastung: 13.500

Kapazität: 33.305

Weitere Informationen: Bei den Rheinhessen gilt zum Saisonstart die 3G-Regel, Geimpfte, Genesene und Getestete sind zugelassen. Dazu spricht der Verein eine Empfehlung zum Tragen der Maske auch am Sitzplatz aus.

1. FC Köln - Hertha BSC (So., 17.30 Uhr)

Geplante Auslastung: 16.500

Kapazität: 50.000

Weitere Informationen: Die Kölner behandeln Geimpfte und Genesene bevorzugt. Diese 2G-Gruppe soll 15.500 Fans ausmachen, die restlichen 1000 Tickets gehen an Kinder und Jugendliche mit negativen Tests. (sid)

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