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Er droht sogar mit Boykott UEFA-Boss sauer über WM-Vorschlag der FIFA

UEFA-Boss Aleksander Ceferin auf der Tribüne

UEFA-Chef Aleksander Ceferin droht der FIFA mit einem WM-Boykott, sollte es zu einer WM alle zwei Jahre kommen

Der Machtkampf zwischen der FIFA und der UEFA ist wieder voll entfacht. Nachdem die FIFA vorgeschlagen hat, den WM-Turnus auf zwei Jahre zu kürzen, hat die UEFA mit einer harten Drohung reagiert.

Köln. FIFA-Direktor Arséne Wenger (71) hat wieder einmal auf einer Pressekonferenz für ordentlich Diskussionsstoff gesorgt. Der ehemalige Arsenal-Coach präsentierte die neue Idee der FIFA bezüglich der Taktung der WM. „Was wir vorschlagen, ist eine Neuordnung der Turniere der Konföderation", erklärte der Franzose. Das würde bedeuten, dass die WM nicht mehr wie üblich alle vier Jahre stattfinden würde, sondern alle zwei.

Aleksander Ceferin droht mit WM-Boykott

Einen Vorschlag, mit dem UEFA-Chef Aleksander Ceferin (53) offensichtlich gar nichts anfangen kann. In einem Interview mit der britischen „Times“ platzte dem Slowenen nun völlig der Kragen. „Wir können entscheiden, nicht teilzunehmen“, droht der Fußballfunktionär der FIFA und wettert weiter: „Der Wert liegt gerade darin, dass die WM alle vier Jahre ausgerichtet wird. Darauf wartet man, es ist wie bei den Olympischen Spielen – ein riesiges Ereignis. Ich sehe nicht, dass unsere Konföderation das unterstützt. Ich hoffe, die FIFA kommt wieder zu Sinnen.“

Aber nicht nur Aleksander Ceferin scheint das so zu sehen. Auch andere Verbände scheinen nichts von der Idee Wengers zu halten, wie der UEFA-Boss berichtet: „Soweit ich weiß, gehen die Südamerikaner da auch mit – viel Glück mit einer solchen WM. Ich denke, das wird niemals passieren, da es so sehr gegen die grundlegenden Prinzipien des Fußballs verstößt“.

Kaum Zustimmung für Arséne Wenger

Auch aus der Bundesliga hagelte es Kritik für den Vorschlag der FIFA. Während sich Bayern-Trainer Nagelsmann (34) noch vorsichtig als „kein Freund“ des Vorschlags outete, degradierte FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic (44) die Idee als „Quatsch“. Die härtesten Worte fand aber LFC-Coach Klopp (54): „Wenn die Leute bei den Verbänden zusammensitzen, sollten sie sich mal Gedanken über das Spiel an sich machen – und nicht nur über ihren Profit. Aber ich bin 54, ich weiß nicht, ob ich das noch erleben werde.“ (job)

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