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„Kann Dortmunder Ärger verstehen“ Ex-Kollege Gräfe geht nach Liga-Gipfel auf Schiri Zwayer los

Große Schiri-Debatte nach dem Bundesliga-Gipfel. Während Bayern München den Prestige-Sieg bei Borussia Dortmund feierte, haderte der BVB mit Felix Zwayer. Dieser Haltung schloss sich auch Manuel Gräfe an.

Im Bundesliga-Gipfel standen am Samstagabend (4. Dezember 2021) nicht die turbulenten 100 Minuten Offensiv-Spektakel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern (2:3) im Mittelpunkt, sondern der unglückliche Auftritt von Schiedsrichter Felix Zwayer (40).

Besonders der BVB war nach einem nicht gegebenen Elfmeter an Marco Reus (32) sowie dem spielentscheidenden Elfmeter-Pfiff nach einem Handspiel von Mats Hummels (32) sauer über die Schiri-Leistung. Marco Rose, Erling Haaland, Jude Bellingham und Emre Can: Sie alle kritisierten den Referee. Dieser Haltung schloss sich am späten Abend auch dessen Ex-Kollege Manuel Gräfe (48) an.

Manuel Gräfe übt scharfe Kritik an Leistung von Felix Zwayer bei BVB-Bayern

Im ZDF-„Sportstudio“ ging Gräfe, der seine Bundesliga-Karriere im Sommer altersbedingt hatte beenden müssen, Zwayer scharf an. „Ich kann den Ärger der Dortmunder absolut verstehen“, sagte der langjährige Bundesliga-Schiedsrichter: „Die Entscheidungen sind zulasten vom BVB ausgefallen und damit leider spielentscheidend.“

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Doch auch abseits der entscheidenden Szenen habe Zwayer keinen souveränen Eindruck gemacht und entsprechend nicht zu einem rundum gelungenen Bundesliga-Gipfel beitragen können. 

Manue Gräfe wird in Dortmund nach seinem letzten Bundesliga-Spiel als Schiedsrichter verabschiedet.

Manuel Gräfe wurde nach seinem letzten Bundesliga-Spiel am 22. Mai 2021 deutlich euphorischer im Signal-Iduna-Park verabschiedet als Felix Zwayer am Samstag nach dem Bundesliga-Gipfel.

In seiner Linie habe „die Balance nicht gestimmt“, bemängelte Gräfe: „Das gehört zu so einem Spitzenspiel dazu, dass ein Spitzenschiedsrichter das im Gespür hat und das auch richtig abarbeitet.“

Felix Zwayer verteidigt Entscheidungen im Spiel zwischen BVB und FC Bayern

Zwayer selbst hatte sich nach Spielschluss am Sky-Mikrofon den Fragen von Moderator Patrick Wasserziehr (55) gestellt. Während der die Hummels-Szene als „klares Handspiel“ bewertete, erklärte er über den ausbleibenden Elfmeter-Pfiff nach dem Zweikampf zwischen Bayerns Lucas Hernández (25) und Marco Reus: „Ich habe aufgrund meiner großzügigen Linie im Spiel gegen einen Strafstoß entschieden.“

Gräfe sah in dieser Szene „Argumente für beide Seiten“, er kritisierte aber: „Man kann sich nicht immer die Argumente gegen einen Elfmeter zurechtlegen, und dann nimmt man die Argumente für einen Elfmeter.“

Zur Einordnung gehört, dass Gräfe 2005 den Hoyzer-Skandal mit aufgedeckt hat. Laut Akten hat auch Zwayer, Hoyzers Assistent, damals Geld angenommen, eine Manipulation wurde ihm nicht nachgewiesen. „Wer einmal Geld angenommen und Hoyzers Manipulation ein halbes Jahr verschwiegen hat, sollte keinen Profifußball pfeifen“, sagte Gräfe dem „Zeit Magazin“ noch im vergangenen Sommer. (bc/sid)

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