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Unruhe beim BVB Reus-Vertrag läuft aus: Gerüchte um Bundesliga-Interesse

Marco Reus geht im Trainingslager von Borussia Dortmund in Marbella über den Platz.

Marco Reus am 13. Januar 2023 im Trainingslager von Borussia Dortmund in Marbella. Der Vertrag des BVB-Kapitäns läuft im Sommer aus.

BVB-Verbleib oder doch noch mal eine neue Herausforderung in der Fußball-Welt? Die Zukunft von Marco Reus ist offen, an Gerüchten über einen möglichen Wechsel mangelt es jedenfalls nicht.

Ist die elfte Saison bei Borussia Dortmund für Marco Reus (33) die letzte? Seit der Nationalspieler wegen seines im Sommer auslaufenden Vertrags ab 1. Januar 2023 frei mit möglichen neuen Klubs verhandeln darf, brodelt die Gerüchteküche so heftig wie seit Jahren nicht mehr.

Trotz zahlreicher kolportierter Interessenten zu seinen besten Zeit hielt der Kapitän dem BVB die Treue. Doch ein letzter lukrativer Vertrag zum Ende der Karriere könnte dem Offensiv-Star jetzt doch noch eine neue Herausforderung schmackhaft machen.

Marco Reus jetzt auch aus der Bundesliga umworben

Die Liste der angeblich interessierten Vereine wird dabei von Tag zu Tag länger: Manchester United soll sich bereits mit Berater Dirk Hebel ausgetauscht haben, nicht einmal die Spekulationen um Ronaldo-Klub Al-Nassr räumte Reus („dafür habe ich einen Berater, um diese Dinge zu klären“) auf Anfrage aus der Welt.

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Und jetzt könnte sogar ein Bundesliga-Konkurrent dem BVB seinen Spielführer streitig machen. Vor dem Jahres-Auftakt der Schwarz-Gelben in der Bundesliga gegen den FC Augsburg verstärkte sich der Reus-Rummel noch einmal – obwohl der erkrankte Kapitän gar nicht im Kader für die Partie stand.

Sky und Sport1 berichteten von einem Kontakt zwischen RB Leipzig und Reus-Berater Hebel. Leipzigs neuer Sportchef Max Eberl (49) äußerte zuletzt gegenüber „Bild“: „Generell ist es so, dass ablösefreie Spieler einen sehr großen Markt gefunden haben. Wenn Spieler ablösefrei sind, dann sollte man sich mit jedem einzelnen zumindest beschäftigen.“

Dass Reus im Sommer zu den interessantesten Profis dieser Kategorie gehört, ist unbestritten. Entsprechend würde die Personalie für RB durchaus Sinn ergeben, zumal der DFB-Star in der vergangenen Spielzeit unter dem jetzigen Leipzig-Coach Marco Rose (46) eine starke Bundesliga-Saison (neun Tore, 16 Vorlagen) absolvierte.

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Und auch Eberl besitzt eine gemeinsame Vergangenheit mit Reus, den er 2009 zu Borussia Mönchengladbach gelotst hatte. Dort war der gebürtige Dortmunder in drei starken Jahren zum Nationalspieler gereift, ehe es für 17 Millionen Euro zurück zu seinem Heimat-Klub ging.

„Marco ist eher die Kategorie Führungsspieler, der einen Kader durch seine Erfahrung stärker machen kann“, lobte Eberl zuletzt. BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (42) hatte in der Vergangenheit wiederholt betont, den auslaufenden Vertrag verlängern zu wollen. Ein eindeutiges Dortmund-Statement hatte Reus zuletzt aber – ebenso wie die Wechsel-Dementi – bewusst vermieden. (bc)

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