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„Dunkle Wolke über Dortmund“Matthäus mit BVB-Rat vor Bayern-Duell

Der FC Bayern geht beim BVB als klarer Favorit ins Topspiel. Lothar Matthäus meint allerdings zu wissen, wie es für Schwarzgelb trotzdem mit einem Sieg klappen könnte.

Am Samstagabend (28. Februar, ab 18:30 Uhr/Sky) steigt das Top-Duell der Bundesliga – und könnte vielleicht auch schon die Vorentscheidung im Meisterrennen mit sich bringen ...

Mit acht Punkten Rückstand, und doch als erster Bayern-Verfolger, empfängt Borussia Dortmund den Tabellenführer aus München im Singnal Iduna Park.

Lothar Matthäus mit BVB-Rat: „Die Mannschaft darf nicht defensiv spielen“

Bayern München ist der klare Favorit. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus meint allerdings zu wissen, wie es dennoch mit einem Sieg klappen könnte für den BVB.

Trotz der Enttäuschung in der Champions League sollte Borussia Dortmund nach Ansicht von Matthäus im Topspiel gegen den FC Bayern volles Risiko gehen. „Gerade nach der Niederlage in Bergamo musst du ein Zeichen setzen und das Publikum mitnehmen“, sagte der deutsche Fußball-Rekordnationalspieler.

Die Mannschaft darf nicht defensiv spielen, sondern muss nach vorne Akzente setzen und mutig attackieren“, riet Matthäus. Doch so oder so: Der Sky-Experte ist sich sicher, dass der FC Bayern wieder Meister wird – selbst im Falle einer Niederlage in Dortmund. „Auch wenn Bayern München verlieren sollte, dann wird kein anderer Verein deutscher Meister.“

Trainer Vincent Kompany habe aus den Münchnern ein echtes Team geformt, lobte Matthäus. „Die Bayern performen und haben Freude am Fußball.“ Die BVB-Laune nach dem Aus in der Champions League durch das 1:4 bei Atalanta Bergamo ist dagegen im Keller.

„Über dem Dortmunder Fußball-Himmel ist eine dunkle Wolke“, erkannte Matthäus. Nun komme es auf Trainer Niko Kovac und dessen psychologische Fähigkeiten in Gesprächen mit seinen Schützlingen an, sagte der Weltmeister von 1990.

Zu einem möglichen Erfolgsrezept von Dortmund gegen die scheinbar übermächtigen Bayern sagte Matthäus: „Alles, was sie gegen Bergamo in eine Richtung gemacht haben, müssen sie nun in die andere Richtung machen.“ Er meinte damit sowohl die defensive Stabilität, die Chancenverwertung im Angriff und ganz grundsätzlich viele individuelle Fehler, die nicht passieren dürften. (red/dpa)

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