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Kommentar zu Borussia Dortmund Krise beim BVB: Marco Rose bleibt Nachweis seiner Klasse schuldig

Marco Rose, Steffen Tigges und Dan-Axel Zagadou gehen vom Feld.

Dortmunds Trainer Marco Rose geht nach der Niederlage gegen Leverkusen am 6. Februar 2022 mit seinen Spielern vom Platz.

Die Stimmung droht zu kippen bei Borussia Dortmund. Die ständigen Totalausfälle belasten Trainer Marco Rose. Ein Kommentar zur Lage beim vermeintlichen Bayern-Jäger.

Zu viele Gegentore und zu wenig Konstanz. Beim BVB herrscht nach dem bitteren 2:5 gegen Leverkusen mal wieder Ratlosigkeit. Was Trainer Marco Rose auch zur Stabilisierung der Defensive anschiebt, bleibt ohne Wirkung. Ein Kommentar zur Lage.

Der 6. Februar ist sicher alles andere als ein Glückstag für Marco Rose. 2021 kassierte er als Gladbach-Trainer eine 1:2-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln. Es war der Anfang vom Ende für Rose bei der Borussia vom Niederrhein. Der Coacht verzockte sich bei der Aufstellung, wurde dafür harsch kritisiert. Neun Tage nach der Derby-Pleite gab er seinen Wechsel zur anderen Borussia bekannt.

In Dortmund stellte der 6. Februar nun wieder eine Zäsur dar. 2:5-Klatsche gegen Leverkusen, alle Meisterschaftschancen beerdigt, Unruhe im Verein. Rose leistete sich einen Disput mit einem Zuschauer, andere Fans ließen ihren Frust lieber an den BVB-Stars raus.

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Sieben Monate nach Amtsantritt fällt Roses Bilanz in Dortmund sehr dürftig aus. In 31 Pflichtspielen setzte es elf Niederlagen. Neben dem Aus im Meisterrennen stehen das Scheitern in der Champions League und im DFB-Pokal in der Bilanz. Der hilflose Auftritt gegen Leverkusen war aus mehreren Gesichtspunkten alarmierend.

Hinter den Mannschaften lag gerade eine zweiwöchige Wettbewerbspause. Viel Zeit also für ein Trainerteam, noch einmal an Schwachstellen zu arbeiten und die nötigen Korrekturen vorzunehmen. Vor allem mehr Robustheit und eine höhere Widerstandsfähigkeit wollten die Bosse sehen, serviert wurde ihnen eine erneute Gegentorflut und ein blutleerer Auftritt.

Stars von Borussia Dortmund ergeben sich zu schnell dem Schicksal

Entweder verstehen die Dortmunder Stars den Ansatz und die Ansagen ihres Trainers nicht. Oder es ist ihnen schlicht egal, was sie dort auf dem Platz abliefern. Diese Erkenntnis wäre besonders erschreckend. Schon länger bemängeln viele Borussen-Fans die Körpersprache ihrer Akteure. Wenn die BVB-Maschine – vor allem mit Superstürmer Erling Haaland – rollt, dann sind die Spiele ein Spektakel.

Aber wenn das Ensemble aus der Bahn geworfen wird, dann ergibt sich diese hochbegabte Truppe ihrem Schicksal. Mal gibt es ein 5:1 gegen Freiburg oder ein 5:2 gegen Frankfurt, dann eine Nicht-Leistung wie beim 0:4 gegen Amsterdam oder beim Pokal-Aus auf St. Pauli.

Rose-Vorgänger Edin Terzic hatte den BVB wieder zum Leben erweckt

Dass sich die Bayern seit Sonntag – 13 Spiele vor Saisonende – schon wieder als Meister fühlen können, ist nur der eine erschreckende Aspekt. Dass Marco Rose die Euphorie, die Erdin Terzic 2021 mit einer zuvor „halbtoten Mannschaft“ (O-Ton Boss Hans-Joachim Watzke) unter anderem mit dem Pokalsieg weckte, wieder zerstört hat, sollte viel mehr zu denken geben. Den Nachweis, dass er diese Truppe besser machen kann, ist er schuldig geblieben.

Sollte auch das Abenteuer Europa League für die Dortmunder Millionentruppe vorzeitig enden, dürfte Rose den 6. Februar 2023 beim nächsten Verein erleben. Und die Bundesliga wird sicher um die Haaland-Attraktion ärmer sein.

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