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„Playstation-Fußball funktioniert nicht“ BVB-Coach Rose vorm Duell mit Ex-Klub unter Druck

Dortmunds Trainer Marco Rose spricht beim Abschlusstraining mit seinen Spielern. Der BVB trifft am Donnerstag auf Glasgow Rangers aus Schottland.

BVB-Coach Marco Rose (Mitte) beim Teamtraining am Mittwoch (16. Februar 2022) mit seinen Stars.

Borussia Dortmund vor dem Spiel eins nach der Mega-Blamage gegen die Glasgow Rangers. Der BVB trifft auf Marco Roses Ex-Klub Borussia Mönchengladbach. Der unter Druck geratene Coach verlangt eine Abkehr vom „Playstation-Fußball“.

„Lahmarschig“, „blamabel“, „peinlich“, „zum Schämen“ – die Kritik von Sportdirektor Michael Zorc (59) am Auftritt von Borussia Dortmund am Donnerstag in der Europa League gegen die Glasgow Rangers war heftig ausgefallen. Nun haben die Schwarz-Gelben am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen Borussia Mönchengladbach die Chance auf Wiedergutmachung.

Abwehrchef Mats Hummels (33) hatte „unsinnigen Fußball“ beim BVB gegen die Rangers ausgemacht. Trainer Marco Rose (45) nahm Bezug darauf und sprach am Samstag von Fußball an der „Playstation, das funktioniert im realen Fußball nicht“. Darüber hinaus will der Coach seiner Truppe trotz etlicher Ausfälle mehr Konstanz und Zusammenhalt einimpfen.

Marco Rose: „Borussia ein harter Widersacher“

Der Gegner, sein Ex-Klub aus dem Borussia-Park, werde dabei ein harter Widersacher, denn die „Phase der Verunsicherung“ sei in Gladbach vorbei: „Sie haben sich rausgearbeitet. Sie haben viel Power, viel Wucht, verteidigen fleißig und verfügen über gutes Gegenpressing. Sie sind bereit zu investieren.“

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Das müssen auch die BVB-Stars, die sich gegen die Rangers wieder einmal nach Strich und Faden blamierten. Rose betonte: „Wir wollen das Heimspiel gewinnen. Wir sind eine Heimmacht und wollen entsprechend agieren.“ Die „Zeit des Haderns“ sei vorbei, man müsse einen Schritt nach vorne machen, forderte der BVB-Coach.

BVB muss auf Erling Haaland und Manuel Akanji verzichten

Der DFB-Pokalsieger muss allerdings weiterhin auf Torjäger Erling Haaland (21), aber auch auf Abwehrspieler Manuel Akanji (26) verzichten. „Erling ist kein Thema für das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach“, stellte Rose klar. Akanji erlitt einen Muskelfaserriss in der Wade und wird rund drei Wochen ausfallen. Thomas Meunier (30) sei noch nicht wieder im Teamtraining und ebenfalls noch keine Alternative für Sonntag.

Die Mannschaft benötige eine gute Einstellung, die ganz offensichtlich gegen die Schotten gefehlt hatte. Rose: „Am Donnerstagabend hat die Energie und Ausstrahlung gefehlt, um ein Europapokal-Spiel draus zu machen. Wir waren nicht auf dem Niveau, wie man es sein muss.“ Und mit Blick auf das Rückspiel am kommenden Donnerstag vor 50.000 lautstarken Fans im Ibrox Park meinte Rose: „Wir haben uns die Suppe eingebrockt, nun müssen wir sie auslöffeln.“

BVB-Coach Marco Rose: „Ich war und bleibe unangenehm“

Und Rose will weiterhin bei der Ansprache an die Mannschaft den Finger in die Wunde legen: „Ich war bislang unangenehm und werde das bleiben.“ Klar sei aber auch: „Wir wollen eine absolute Spitzenmannschaft sein, und dem müssen wir uns stellen. Wir müssen jeden Moment nutzen, um besser zu werden. Das sind Dinge, um die wir kämpfen.“ (sid/ach)

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