BVB-Stürmer Serhou Guirassy scheint bei mehreren Klubs auf dem Wunschzettel zu stehen. Der 30-Jährige könnte sich also im Sommer einer neuen Herausforderung widmen.
Mehrere Klubs zeigen InteresseMacht BVB-Star im Sommer den Abflug?

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Salih Özcan (l.), Serhou Guirassy (M.) und Ramy Bensebaini nach dem Spiel von Borussia Dortmund gegen den FC St. Pauli.
Aktualisiert
Sucht Serhou Guirassy (30) im Sommer das Weite? Der Top-Angreifer von Borussia Dortmund sondiert schon seit Monaten mit seinen Brüdern, die ihn beraten, den Markt. Eigentlich war der Plan klar: Ein Mega-Deal in Saudi-Arabien im Sommer. Doch wegen der politischen Situation im Nahen Osten scheint dies keine Option mehr zu sein.
Doch nun kommt Bewegung in die Sache: Ein bekannter Verein aus der Premier League steigt in den Poker ein. Tottenham Hotspur, aktuell nur auf Rang 16, will den Stürmer anscheinend unbedingt haben. Beim kriselnden Londoner Klub steht für die nächste Spielzeit ein großer Umbau an – und Guirassy soll dabei ein wichtiger Baustein sein. Das berichtet „bild.de“.
Milan und Tottenham bekunden Interesse an Guirassy
Und das Interesse aus London ist brandheiß. Bei den vergangenen fünf Partien saßen Scouts des englischen Vereins auf der Tribüne, um den Ex-Stuttgarter genau unter die Lupe zu nehmen. Man munkelt, dass der Klub schon mit dem Management des Spielers gesprochen habe.
Für Guirassy, der ein Arbeitspapier bis 2028 besitzt, wäre ein Transfer nach England finanziell ein Volltreffer. Sein jetziges Salär von etwa zehn Millionen Euro plus Boni würde dort wohl noch einmal deutlich ansteigen.
Aber die Spurs sind nicht die einzigen Interessenten: Mit dem AC Mailand ist auch ein Schwergewicht aus Italien im Spiel. Das könnte zu einem richtigen Wettbieten führen.
Für die Chefetage in Dortmund sind das großartige Neuigkeiten. Nach dem schmerzhaften K.o. in den Champions-League-Play-offs gegen Atalanta Bergamo steht ein finanzielles Loch von bis zu 27 Millionen Euro im Raum. Eine hohe Ablöse für Guirassy würde da perfekt passen.
Die beste Nachricht für den BVB kommt aber noch: Die Klausel über 50 Millionen Euro in seinem Vertrag gilt nicht für Tottenham, sondern nur für absolute Spitzenklubs wie Real Madrid oder den FC Barcelona. Das bedeutet: Die Transfersumme kann frei ausgehandelt werden.
Mit dem Geld ließe sich das Defizit spielend ausgleichen, und es bliebe sogar noch Budget für neue Spieler. Jetzt müssen die BVB-Verantwortlichen die Daumen drücken, dass Guirassy im Saisonfinale weiter Tore schießt und seinen Preis damit noch weiter in die Höhe treibt. (red)
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