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Trainerfrage geklärtWird der Poker um El Mala jetzt wieder heiß?

Said El Mala jubelt nach seinem Treffer.

Copyright: Soeren Stache/dpa

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln gegen Union Berlin. 

Said El Mala könnte den FC im Sommer nach einem Jahr schon wieder verlassen. Brighton, das zuletzt sein Angebot für den Shootingstar zurückgezogen hatte, könnte sein Interesse nun wieder konkretisieren. 

Nach dem vergangenen Spieltag ist der Klassenerhalt des 1. FC Köln so gut wie eingetütet – jetzt beginnt das große Personal-Puzzle am Geißbockheim. Im Fokus dabei steht allen voran ein Name: Shootingstar Said El Mala (19).

Zahlreiche Topklubs haben Interesse an dem FC-Profi, sind nach EXPRESS.de-Informationen jedoch aktuell nicht bereit, deutlich über 40 Millionen Euro zu investieren. In diesem Bereich verorten die Verantwortlichen um Sportboss Thomas Kessler (40) den Marktwert des Offensiv-Juwels.

El-Mala-Befürworter Fabian Hürzeler verlängert bei Brighton

Aufgrund des Preisschildes hatte sich Brighton zuletzt aus dem Poker zurückgezogen. Der England-Klub hatte intensiv um El Mala geworben, schon vor seinem ersten Bundesligaspiel ein Angebot bei den Kölnern abgegeben.

Zuletzt soll der Klub bereit gewesen sein, 35 Millionen Euro sofort zu zahlen, weitere fünf Millionen in bestimmten Erfolgsfällen. Zudem hätte der FC bei einem Weiterverkauf 15 Prozent erhalten. Doch nach der Preis-Ansage aus Köln zogen die Briten sich zurück – zumindest vorerst. 

Jetzt gibt es neue Entwicklungen beim Premier-League-Klub. Wie Sky am Montagnachmittag (4. Mai 2026) berichtete, soll der deutsche Trainer Fabian Hürzeler seinen Vertrag bei Brighton verlängern. Zwischen beiden Parteien sei bereits alles ausverhandelt, die offizielle Unterschrift soll zeitnah erfolgen.

Der Verbleib von Hürzeler hält die Chancen aufrecht, dass Brighton bei El Mala am Ball bleibt und die Entwicklung weiter genau verfolgt. Der Coach gilt als einer der großen Befürworter einer Verpflichtung. Auch El Mala hat nun die Sicherheit, dass er mit Hürzeler und seinem deutschen Trainerteam bei Brighton zusammenarbeiten würde. 

Beim FC wird man jedoch gelassen darauf reagieren. Da El Mala keine Ausstiegsklausel besitzt, wird Kessler nur bei einem entsprechenden Angebot zu Gesprächen bereit sein. Ein Verbleib am Geißbockheim ist ebenfalls nicht ausgeschlossen. 

Die Kölner wollen El Mala zum Topverdiener machen, um ein weiteres Jahr in der Domstadt schmackhaft zu machen. Präsident Jörn Stobbe (60) hatte zuletzt erklärt: „Natürlich werden wir ihm ein Angebot machen mit unserem Umfeld – nicht nur finanziell, aber auch finanziell.“

Zur Wahrheit gehört aber auch: Der FC wäre auf solche Transfereinnahmen angewiesen, um weiter zu wachsen.

Man möchte ein „Verkäufer-Klub“ werden. Sprich: Talente wie Jahmai Simpson-Pusey (20) und Rav van den Berg (21) verpflichten und für mehr Geld wieder verkaufen. Um weitere Schritte in diese Richtung zu gehen, wären auch die El-Mala-Millionen von Nöten. 

Eine Teilnahme des FC-Profis an der kommenden Weltmeisterschaft käme den Kölnern da ebenfalls zugute, um den Marktwert weiter in die Höhe schießen zu lassen. Und aufgrund des Ausfalls von Serge Gnabry (30) und der zuletzt starken Leistungen El Malals dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) definitiv ins Grübeln kommen.

Salih Özcan und Yannick Gerhardt sitzen bei Wolfsburg gemeinsam auf der Bank.

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