Riesenjubel bei Poldi – auch wenn der Weltmeister von 2014 ordentlich was auf die Socken bekam.
„Endlich umgekehrt“Trotz Brutalo-Foul von Haaland-Cousin: Poldi holt sich den Pott

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Lukas Podolski mit dem Pokal in den Händen.
Großer Erfolg für Prinz Poldi! Mit seinem Verein Górnik Zabrze hat sich Lukas Podolski am Samstagabend den polnischen Pokaltitel gesichert.
Dabei gab es kurz vor Schluss einen Schreckmoment: ein fieses Foul, bei dem die kölsche Ikone hart getroffen wurde. Das berichtet „SPORT1“.
Poldis coole Reaktion auf die Attacke
Im Endspiel gegen Raków Czestochowa, das 2:0 endete, wurde Podolski erst zur 90. Minute eingewechselt. Kurz darauf erwischte ihn Jonatan Braut Brunes, der Cousin des ManCity-Stars Erling Haaland, mit einem rüden Einsteigen.
Für das Vergehen, bei dem er Poldi mit gestrecktem Bein auf die Wade trat, flog der Norweger in der 92. Minute direkt vom Platz.
Aber typisch Poldi: Er nahm die ganze Sache mit einer gehörigen Portion Humor. Dem Sender TVP Sport verriet er, dass er den Tritt bemerkt und dabei gedacht habe: „Nach fünf Jahren hat endlich mal jemand eine Rote Karte für ein Foul an Podolski bekommen und nicht umgekehrt.“
Gleichzeitig bewies er Sportsgeist: „Nun ja, manchmal kochen die Emotionen hoch, so ist das eben. Ich verstehe das. Es geht weiter. Hauptsache, wir haben am Ende den Pokal in den Händen.“
Für den gebürtigen Gliwicer Podolski hat dieser Pokaltriumph eine enorme Bedeutung. „Überall, wo ich gespielt habe, habe ich einen Titel gewonnen, und das ist wunderschön. Es ist fantastisch, am Ende meiner Karriere so etwas zu gewinnen“, strahlte der Weltmeister von 2014. Die Treffer für Zabrze steuerten der Ex-Stuttgarter Roberto Massimo (32.) sowie Maksym Khlan (65.) bei.
Podolski ist seit der Spielzeit 2021/22 wieder in Polen, seiner Heimat, aktiv. Sein Kontrakt bei Zabrze endet mit dem Saisonende, aber wie es danach weitergeht, ist noch unklar. „Wir haben noch vier Ligaspiele. Ich genieße heute und morgen, und dann wollen wir unseren Platz in der Liga verteidigen. Wir werden sehen, wie es am Ende läuft“, erklärte Podolski. (red)
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