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FC-Legende gewinnt PokalWas passiert mit Poldi? „Vielleicht gibt’s eine Überraschung“

Lukas Podolski hält den polnischen Pokal in die Luft.

Copyright: Leszek Szymanski/PAP/dpa

Lukas Podolski bejubelt den Gewinn des polnischen Pokals.

Der Pokaltriumph mit Gornik Zabrze ist für Lukas Podolski etwas ganz Besonderes. Wie geht es mit dem deutschen Ex-Nationalstürmer weiter?

Lukas Podolski hat mit 40 Jahren zum ersten Mal den polnischen Pokal gewonnen – und sich möglicherweise mit einer Trophäe in den Fußball-Ruhestand verabschiedet.

Der Weltmeister von 2014 triumphierte mit seinem Klub Gornik Zabrze im Finale vor 50.000 Zuschauern in Warschau beim 2:0 gegen Rakow Czestochowa. Möglicherweise war es am Samstagabend das letzte Spiel des Ex-Kölners, dessen Vertrag ausläuft.

Lukas Podolski: „Ich lasse mir diese Tür offen“

„Der Plan ist, meine Karriere zu beenden. Vielleicht gibt es ja doch noch eine Überraschung? Ich lasse mir diese Tür offen. Die europäischen Pokalwettbewerbe sind immer interessant“, sagte Podolski, der im polnischen Gleiwitz geboren ist, nach dem Erfolg seines Herzensvereins. „In den letzten Jahren habe ich viel Energie in die Arbeit auf und neben dem Platz gesteckt. Manchmal kam es vor, dass die Familie an zweiter Stelle stand, und diesen Kurs möchte ich etwas ändern.“

Bei den Fans sorgte Podolski für viel Sympathien, als er nach der Siegerehrung zum Foto Klub-Legende Stanislaw Oslizlo (88) dazuholte, der auch die Trophäe hochhalten durfte. „Stanislaw Oslizlo hat mich sehr motiviert. Als ich ankam, um bei Gornik zu spielen, stand er an der Treppe zum Flugzeug und umarmte mich vor Freude, dass ich zum Verein gekommen war“, erinnerte Podolski.

Podolski wurde allerdings erst in der 90. Minute eingewechselt. Der Ex-Kölner wurde dann noch von Jonatan Braut Brunes, dem Cousin von Torjäger Erling Haaland (Manchester City) so rüde gefoult, dass der Norweger Rot sah.

Zuvor hatten der frühere Stuttgarter Roberto Massimo (32. Minute) und Maksym Khlan (65.) die Tore erzielt. Für Zabrze war es der erste Pokalsieg nach 54 Jahren. Dadurch zieht der Verein in die dritte Qualifikationsrunde der Europa League ein.

„Jeder Pokal macht Freude und erfüllt mich mit Stolz“, sagte Podolski, der schon mit dem FC Bayern, dem FC Arsenal, Galatasaray Istanbul und Vissel Kobe den nationalen Pokal gewonnen hat.

„Ich hatte das Glück, in meinem Leben in tollen Städten und Vereinen gespielt zu haben. Jetzt habe ich mit Gornik einen Titel gewonnen, obwohl wir mit vielen Problemen gestartet sind. Das ist ein wunderbares Gefühl und etwas anderes als die Triumphe in London oder Istanbul.“ (dpa)

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